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    Einsatzkräfte kommunizieren mit digitalem Funk

    22 konzentrierte Gesichter und jede Menge Piepsgeräusche gab es jetzt im Seminarraum des Katzenelnbogener Feuerwehrgerätehauses. Dort fand der vierte Kurs statt, bei dem Sprechfunker aus der Verbandsgemeinde Katzenelnbogen im neuen Digitalfunk ausgebildet wurden. Wehrleiter Walter Diehl und zwei weitere Ausbilder zeigten den 21 Männern und einer Frau, wie die neuen Funkgeräte zu bedienen sind.

    Katzenelnbogen - 22 konzentrierte Gesichter und jede Menge Piepsgeräusche gab es jetzt im Seminarraum des Katzenelnbogener Feuerwehrgerätehauses. Dort fand der vierte Kurs statt, bei dem Sprechfunker aus der Verbandsgemeinde Katzenelnbogen im neuen Digitalfunk ausgebildet wurden. Wehrleiter Walter Diehl und zwei weitere Ausbilder zeigten den 21 Männern und einer Frau, wie die neuen Funkgeräte zu bedienen sind.

    Um dieses Seminar zu besuchen, mussten die Teilnehmer zunächst per E-Learning – also am Computer – die Module A und B der Digitalfunkausbildung bestehen. „Einige haben das alleine zu Hause gemacht, andere haben sich an drei Veranstaltungen hier im Gerätehaus beteiligt, wo sich bis zu 15 Leute gleichzeitig am Computer fortgebildet haben“, so Walter Diehl.
    Bei der aktuellen Ausbildung ging es im Modul C „nur“ noch um das Bedienen der Funkgeräte. Die ähneln einem Handy, werden auch vom gleichen Hersteller produziert, der auch Nokia-Mobiltelefone baut, und so ist einiges an den Menüfunktionen ähnlich.
    „Da es sich hier um bereits ausgebildete Sprechfunker handelt, muss man ihnen nichts über den eigentlichen Funk beibringen, sondern wirklich vorwiegend die Bedienung der neuen Geräte demonstrieren“, erklärte Walter Diehl.
    Die Ausbilder erläuterten Tastenkombinationen, das Karteikartensystem des Menüs, Tastensperre und GPS-Nutzung und demonstrierten weitere Funktionen, die im Ernstfall beherrscht werden müssen. Das sehr unterschiedliche Alter der Sprechfunker sei dabei kein Problem, war sich der Ausbilder sicher: „Wer sich für diese Technik begeistert, der kommt auch damit klar – das ist ähnlich wie beim Benutzen des Computers.“ Am Nachmittag stand dann ein Übungsparcours durch die Stadt auf dem Programm. Dabei blieben drei Feuerwehrleute in der Einsatzzentrale die dort angefunkt werden konnten. Die anderen wurden mit einer Laufkarte losgeschickt, um verschiedene Aufgaben zu lösen. Auch die Feldstärkemessung, die man mit der Empfangsstärke beim Handy vergleichen kann, stand dabei auf dem Plan.
    Ähnlich wie bei Mobilnetzen gibt es auch im digitalen Funk, der demnächst für die Rettungskräfte flächendeckend genutzt werden soll, noch Funklöcher. „Die müssen wir in der nächsten Zeit ausfindig machen und an das Land melden, damit an diesen Stellen weitere Basisstationen eingerichtet werden“, so Diehl. Die Feuerwehr selbst weiß übrigens nicht, wo sich im Moment bereits Basisstationen befinden: „Das gehört zum Hochsicherheitsbereich.“
    Für die Verbandsgemeinde Katzenelnbogen war der Kurs an diesem Wochenende der vierte dieser Art. Bis Ende des Jahres will der Kreis die Hälfte aller Sprechfunker ausgebildet haben. In der VG Katzenelnbogen ist man gut dabei: Bis Ende des Monats werden hier 140 von 240 Sprechfunkern ausgebildet sein. das

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