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Burgschwalbach

Burgschwalbach: Schäden an Mauer ums Dorfgemeinschaftshaus

Ein riesiger Krater klafft im Hof am Dorfgemeinschaftshaus in Burgschwalbach. Auf einer Länge von rund zehn Metern wurde das Erdreich bis zu einer Tiefe von drei bis vier Meter ausgebaggert.

Ein riesiges Loch klafft im Hof am Dorfgemeinschaftshaus. Es wurde ausgebaggert, um Druck von der Bruchsteinmauer zur Schulbergstraße hin zu nehmen.
Ein riesiges Loch klafft im Hof am Dorfgemeinschaftshaus. Es wurde ausgebaggert, um Druck von der Bruchsteinmauer zur Schulbergstraße hin zu nehmen.

Der Grund: Die Bruchsteinmauer zur Schulbergstraße hat sich nach außen gewölbt. Sie ist brüchig und muss zügig saniert werden. Für die finanziell nicht auf Rosen gebettete Gemeinde Burgschwalbach ein dicker Brocken, denn im Zuge der Wölbung hat ein Statiker das gesamte Mauerwerk rund um das Dorfgemeinschaftshaus geprüft und mehrere schadhafte Stellen gefunden. Da Burgschwalbach noch aus dem Dorferneuerungsprogramm förderfähig ist, hat die Gemeinde bereits einen Zuschussantrag beim Land gestellt. Dabei wurde ein Entwurf aus dem Dorferneuerungskonzept aufgegriffen, der die Neugestaltung des gesamten Umfelds am Dorfgemeinschaftshaus bereits vor Jahren vorsah.

Die Hoffläche stellt sich wenig ansprechend dar, der Belag ist noch mit Teer belastet und die Entwässerungen des Geländes und des Hauses sind nicht mehr funktionsfähig. Letztere führen zu Schäden am 1910 errichteten Gebäude, in dem früher die Dorfschule untergebracht war. Zur Beseitigung der Schäden wurde in Abstimmung mit der unteren Denkmalpflegebehörde ein Maßnahmenpaket geschnürt. So wird der Abschnitt der Mauer zur Schulbergstraße komplett erneuert. Dafür wird das Material nach dem Abbruch zwischengelagert und zum Neuaufbau wiederverwendet. Weiter werden die vorhandenen Betonabdeckungen der Mauer durch Natursteine ersetzt und die schadhaften Stellen der Mauer saniert.

Weiter soll das Dorfgemeinschaftshaus eine Rampe für einen barrierefreien Zugang erhalten und die wackligen Holzgeländer durch schmiedeeiserne Geländer ersetzt werden. Die Hoffläche wird mit einer Decke aus Gussasphalt mit einer hellen, eingestreuten Quarzitkörnung befestigt und die Entwässerung erneuert. „Die Kosten für das Gesamtpaket belaufen sich auf rund 120 000 Euro. Wir hoffen auf einen Zuschuss von bis zu 50 Prozent“, berichtete Ortsbürgermeister Ehrenfried Bastian. Er hofft, die finanzielle Belastung für die Gemeinde so gering wie möglich zu halten, denn es stehen noch weitere Renovierungsarbeiten am und im Dorfgemeinschaftshaus an. „Das Dach mit Naturschiefer weist Schäden auf und müsste ebenfalls von Grund auf saniert werden“, blickt Bastian mit finanzieller Sorge auf weitere Investitionen am gemeindeeigenen Gebäude. Akut drückt noch ein weiterer Schuh. Die Abwasserleitungen im Dorfgemeinschaftshaus sind ebenfalls in die Jahre gekommen und müssen zwingend ausgetauscht werden. „Das werden wir noch in diesem Jahr angehen“, sagt der Ortsbürgermeister. Im Dorfgemeinschaftshaus sind die Bücherei, das Büro des Ortsbürgermeisters ein Gemeinschaftsraum und die Bücherei untergebracht. In der oberen Etage gibt es noch zwei Wohnungen. up

Diez
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