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    Bundeswehr: Neuer Stab koordiniert Sanitätsdienst

    Die Stadt Diez bleibt wohl auf lange Sicht Bundeswehrstandort! Das ist die vielleicht wichtigste Botschaft des Tages, an dem ein neu formierter Stab im Schloss Oranienstein offiziell seinen Dienst aufgenommen hat. Mit einem feierlichen Appell wurde das Kommando Regionale Sanitätsdienstliche Unterstützung in der, wie mehrfach betont wurde, „schönsten Kaserne der Bundeswehr“ offiziell stationiert. Die neue Einheit ist im Rahmen der großen Bundeswehrreform gebildet worden, in deren Zuge zugleich das Sanitätskommando II aufgelöst worden ist, dessen Stab bislang im Schloss Oranienstein untergebracht war. Chef des neuen Kommandos ist der 59-jährige Generalarzt Dr. Dirk Raphael.

    Diez - Die Stadt Diez bleibt wohl auf lange Sicht Bundeswehrstandort! Das ist die vielleicht wichtigste Botschaft des Tages, an dem ein neu formierter Stab im Schloss Oranienstein offiziell seinen Dienst aufgenommen hat. Mit einem feierlichen Appell wurde das Kommando Regionale Sanitätsdienstliche Unterstützung in der, wie mehrfach betont wurde, „schönsten Kaserne der Bundeswehr“ offiziell stationiert. Die neue Einheit ist im Rahmen der großen Bundeswehrreform gebildet worden, in deren Zuge zugleich das Sanitätskommando II aufgelöst worden ist, dessen Stab bislang im Schloss Oranienstein untergebracht war. Chef des neuen Kommandos ist der 59-jährige Generalarzt Dr. Dirk Raphael.

    Der neue Stab im Schloss Oranienstein umfasst insgesamt 185 Dienstposten und ist organisatorisch eng verknüpft mit dem in Koblenz stationierten Kommando Sanitätsdienst der Bundeswehr, dem die Diezer Einheit zudem unmittelbar unterstellt ist. Laut Generaloberstabsarzt Dr. Ingo Patschke, Inspekteur des Sanitätsdienstes, macht die räumliche Nähe zu dem großen Bundeswehrstandort Koblenz die Kaserne Oranienstein für die dort stationierten Soldaten zu einem attraktiven Arbeitsplatz mit langfristigen Perspektiven und Karrieremöglichkeiten. Patschke kennt den Standort Diez gut, er war in den Jahren 2005 und 2006 selbst Kommandeur des Sanitätskommandos II.
    Das neue Diezer Kommando wird bundesweit Verantwortung tragen und für die sanitätsdienstliche Grundversorgung der Soldaten zuständig sein. Es steuert, führt und kontrolliert die ambulante ärztliche und zahnärztliche Versorgung der Bundeswehrangehörigen. Dem Stab werden 15 Sanitätsunterstützungszentren und 110 Sanitätsversorgungszentren sowie das Zentrum Sportmedizin der Bundeswehr in Warendorf unterstellt. Die Unterstützungszentren übernehmen die Administration und entlasten die Versorgungszentren von diesen Aufgaben.
    Die neue Struktur umzusetzen wird den Stab laut Generalarzt Raphael vor große Herausforderungen stellen. „Aber neben allen Belastungen ist die Neuausrichtung mit besonderen Chancen verbunden. Wir haben die Möglichkeit, die Neuerungen tatsächlich mit zu gestalten“, sagte der Kommandeur und fügte an: „Ich bin davon überzeugt, dass wir für wohl erwogene Vorschläge und Initiativen bei der Führung des Sanitätsdienstes Gehör finden werden.“ Eine solche Chance zur Verbesserung der regionalen Sanitätsversorgung habe es in Umfang und Qualität noch nie gegeben.
    Laut Inspekteur Patschke werden mit der Aufstellung des Kommandos und der Neuordnung der Versorgung „neuartige und robuste regionale Sanitätseinrichtungen geschaffen“, die – personell gestärkt – ihrem Auftrag besser als bisher gerecht werden können. „Nur Sanitätspersonal mit Zeit und Freiraum kann sich optimal auf den Patienten einstellen und eine effektive Behandlung durchführen. Nur so wird ein Patient zu dessen Zufriedenheit behandelt werden können. Nur so beugen wir der Überforderung des eigenen Personals vor und schaffen Zufriedenheit auf beiden Seiten“, sagte Patschke.
    Innenstaatssekretärin Heike Raab, die in Vertretung von Ministerpräsident Kurt Beck nach Diez gekommen war, geht mit Blick auf das neue Diezer Kommando von einer „nachhaltigen Stationierungsentscheidung“ aus. Sie sprach angesichts der Aufgaben der Einheit von einer bedeutenden Dienststelle. Raab bedauerte aus Sicht des Landes allerdings auch noch einmal die Entscheidung des Bundesverteidigungsministers, die Freiherr-vom-Stein-Kaserne aufzugeben. Der Stadt sagte sie die Unterstützung bei der Umwandlung der Fläche in eine zivile Nutzung zu. Eine Machbarkeitsstudie soll dabei helfen. jgm

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