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Netzbach

Auszeichnung für Farbenfest

Mit dem Kulturfestival „Kukunat ergrünt so Grün“ geht das Farbenfest in Netzbach am Samstag, 23. Juni, in die vierte Runde. Nach „Kukunat macht Blau“ (2006), „Kukunat sieht Rot“ (2008) und „Kukunat scheint Gelb“ (2011), mit jeweils mehr als 1500 Besuchern, hat sich die Veranstaltung in der Region etabliert.

Netzbach – Mit dem Kulturfestival „Kukunat ergrünt so Grün“ geht das Farbenfest in Netzbach am Samstag, 23. Juni, in die vierte Runde. Nach „Kukunat macht Blau“ (2006), „Kukunat sieht Rot“ (2008) und „Kukunat scheint Gelb“ (2011), mit jeweils mehr als 1500 Besuchern, hat sich die Veranstaltung in der Region etabliert.


In diesem Jahr geht es dem Thema entsprechend, um grüne Gegenstände und Kunstwerke, aber auch um alles, wofür die Farbe Grün steht. Die Grundidee der Initiatorin und Organisatorin Patricia Janning: Die Kunst vom Sockel zu holen, erlebbar machen und die unterschiedlichsten Menschen der Region in einem gemeinsamen kulturellen Erlebnis einander näherbringen. Mit diesem Konzept hat sich die Kunst-Kultur-Naturwerkstatt (Kukunat) im vergangen Jahr bei dem bundesweiten Wettbewerb der Wüstenrot-Stiftung „Land und Leute: Bildung, Kunst und Kultur in kleinen Gemeinden“ beworben.
Jetzt kam das überraschende Ergebnis: Von 295 Projekten, die bundesweit eingereicht wurden, ist Kukunat nun in der dritten Kategorie unter den ersten acht Preisträgern gelandet. In der Beurteilung heißt es: Die Kunst-Kultur-Naturwerkstatt biete eigenständige, besondere Angebote in den Bereichen Bildung, Kunst und Kultur. Das Farbenfest habe das Potenzial, zu einem Schlüsselfaktor für die weitere Entwicklung einer kleinen Gemeinde zu werden. Das Fest leiste einen wichtigen Beitrag zur örtlichen Lebensqualität und zur Identifikation der Bürger für ihren Wohnort und zur Erhaltung des regionalen Selbstbewusstseins. „Das ist für mich und alle, die an den vorherigen Festivals beteiligt waren, eine ganz besondere Anerkennung“, hebt Patricia Janning den Stellenwert der Wüstenrot-Stiftung hervor. Das Konzept würde angenommen. Der Preis sei eine Auszeichnung, die Mut zum Weitermachen gebe. Zurzeit feilt Patricia Janning noch am Programm für „Kukunat ergrünt so Grün“, doch kristallisiert sich bereits ein fester Rahmen heraus.
Beginn am Samstag, 23. Juni, ist um 14.30 Uhr. Die Mitmach-Aktionen für Kinder, wie Filzen, Kinderschminken oder meditatives Malen, sind von 15 bis 18 Uhr. Zugesagt haben bereits die Erlebnisschule Wald und Wild und die Jagdhornbläser. Bands wie Hanne Kah oder Samba Libre sind ebenfalls wieder mit von der Partie. Die Chöre Tonart und Aarlegro unter der Leitung von Bettina Scholl bereichern das Fest mit Gesang. Zur späten Abendstunde sorgt „Estefania“ Stefanie Wrobel mit einer grünen Lichtershow für einen optischen Glanzpunkt. Und dazu wird natürlich jede Menge Kunst in den beiden ehemaligen landwirtschaftlichen Höfen von Patricia Janning und ihrem Nachbar Marcel Schandua serviert. Mit im Boot sitzen wieder Netzbacher Ortsvereine, die das Fest organisatorisch, kulinarisch oder im Ablauf auf vielfältige Art unterstützen. Die große „Farbenfest-Familie“ ist bereit für die vierte Auflage.
Am Sonntag, 25. März, 16 Uhr, treffen sich alle Künstler, die sich bisher am Farbenfest beteiligen, zu einem Informationsgespräch. Neue Interessenten sind willkommen. up

Diez
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