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    Ausbau der Heistenbacher Straße soll im April beginnen

    Der Ausbau der Heistenbacher Straße in Altendiez wird voraussichtlich im April beginnen. Das hat Ortsbürgermeister Lutz Henschel der RLZ auf Anfrage mitgeteilt.

    Rumpelstrecke: Die Kreisstraße 30 in Altendiez weist erhebliche Schäden auf. Foto: Uli Pohl
    Rumpelstrecke: Die Kreisstraße 30 in Altendiez weist erhebliche Schäden auf.
    Foto: Uli Pohl

    Altendiez – Der Ausbau der Heistenbacher Straße in Altendiez wird voraussichtlich im April beginnen. Das hat Ortsbürgermeister Lutz Henschel der RLZ auf Anfrage mitgeteilt.

    Wie mehrfach berichtet, plant der Kreis, die K30 von der B417-Ortsdurchfahrt in Richtung Heistenbach grundlegend zu sanieren. In einem ersten Bauabschnitt soll zunächst die Strecke bis zum Ortsausgang in Ordnung gebracht werden, später kommt die freie Strecke in Richtung Heistenbach dran. Während innerorts noch in diesem Jahr gebaut wird, hängt es von den zur Verfügung stehenden Finanzmitteln des Kreises ab, wann in Richtung Heistenbach weitergemacht werden kann.

    Der Kreisstraßenbau wird vom Land Rheinland-Pfalz bezuschusst, sonst wäre diese Aufgabe vom Kreis auch gar nicht zu bewältigen. Nach Angaben des Landtagsabgeordneten Frank Puchtler hat die Landesregierung bei ihrem Abwägungsprozess, welche Maßnahme im Land und im Kreis zurzeit Priorität hat, die Entscheidung getroffen, das Altendiezer Projekt mit einem Betrag von gut 200 000 Euro zu fördern. Rund 330 000 Euro wird der Ausbau den Kreis kosten; hinzu kommen die Ausgaben für die Gehwege, für die die Anlieger zur Kasse gebeten werden. Dabei soll berücksichtigt werden, dass entlang der sogenannten Nattermann-Häuser der Bürgersteig schon vor einigen Jahren in Ordnung gebracht worden ist (die RLZ berichtete). Die Ortsgemeinde Altendiez hat 170000 Euro für den Ausbau in den Haushalt eingestellt, ein Teil davon fließt über die Anliegergebühren wieder in die Gemeindekasse zurück. Abwasserkanäle und Wasserleitungen müssen in diesem Bereich nicht erneuert werden, sodass die Verbandsgemeindewerke nicht involviert sind.

    Notwendig wird das Projekt, weil sich die Heistenbacher Straße mitsamt dem größten Teil der Gehwege in einem miserablen Zustand befindet. Die Gehwege sind zum Teil zu schmal, fallen aber teilweise auch so stark zur Seite hin ab, dass ältere Leute mit Gehhilfen – etwa Rollatoren – auf die Straße ausweichen müssen. Aber auch diese ist von Rissen, Löchern und Wellen durchzogen und macht den Autofahrern gehörig zu schaffen. Vorgesehen ist, die Fahrbahn auf einen Querschnitt von 5,50 Metern zu verengen. Der gewonnene Raum wird den Bürgersteigen zugeschlagen.  Laut Henschel wird es während der Bauphase keine Vollsperrung geben, Verkehrsteilnehmer müssen sich allerdings auf Behinderungen einstellen.

    Eine klare Absage hatte Lutz Nink, stellvertretender Leiter des Landesbetriebs Mobilität und Gemeinderatsmitglied,  einer im Ortsgemeinderat angeregten Überquerungshilfe in Höhe des Busbahnhofs an der Schule erteilt. Die Verkehrsbelastung ist demnach nicht hoch genug, müsste bei mindestens 2500 Fahrzeugen am Tag  liegen, tatsächlich fahren dort täglich „nur“ etwa 1100 Kfz entlang.

    Die Kosten für den nächsten Bauabschnitt auf freier Strecke schätzt Lutz Nink auf weitere 200 000 Euro. Dort ist geplant, die Fahrbahn auf 5,50 Meter zu verbreitern. Außerdem soll eine unübersichtliche Kuppe oberhalb von Heistenbach etwas abgetragen werden. jgm

    Diez
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