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Bad Neuenahr-Ahrweiler

Schulen auf dem Calvarienberg: Besonders und beliebt

In der aktuellen Diskussion um die Zukunft des Klosters Calvarienberg geht es der Stadt vor allem um die Zukunft der Schulen. Das unterstrich Stadtbürgermeister Guido Orthen im Rahmen einer Feierstunde zum einjährigen Jubiläum der Schulstiftungsgründung.

Eine gelungene Überraschung: Emma Bell (rechts) und Maxi Simons fuhren eine selbstgebackene Calvarienberg-Torte auf.
Eine gelungene Überraschung: Emma Bell (rechts) und Maxi Simons fuhren eine selbstgebackene Calvarienberg-Torte auf.
Foto: Vollrath

Die Stiftung hat die Trägerschaft der beiden Calvarienberg-Schulen – Realschule und Gymnasium – übernommen, nachdem die Ursulinen sich zurückgezogen haben. (RZ berichtete). „Wir geben die Schulen nicht leichten Herzens weg“, betonte Schwester Maria Monheim, Generaloberin der Ursulinenkongregation Ahrweiler. Immerhin haben die Ursulinen 179 Jahre auf dem Calvarienberg Bildungsarbeit geleistet. Die Umstände machten es notwendig. Den Ursulinen fehlt der Nachwuchs, und so verließen die Nonnen Ahrweiler und den Calvarienberg im vergangenen Jahr.

Die Calvarienberg-Schulen dagegen können sich über mangelnden Zuspruch nicht beklagen. Zurzeit besuchen insgesamt rund 1200 Schüler den Calvarienberg. Realschule und Gymnasium, malerisch gelegen oberhalb von Ahrweiler, sind nun in Trägerschaft der vor einem Jahr gegründeten Schulstiftung. „Der Calvarienberg ist keine Schule von der Stange. Es ist eine Schule mit Farbe, die Farbe bekennt“, fand Wolfgang Müller vom Bischöflichen Generalvikariat poetische Worte. Dass die Calvarienberg-Schulen ihre Bildungsarbeit am christlichen Welt- und Menschenbild ausrichten, fand auch der erste Kreisbeigeordnete Horst Gies, der in Vertretung von Landrat Jürgen Pföhler gekommen war, bemerkenswert und wichtig. „Das private Gymnasium und die Realschule der Ursulinen Calvarienberg stellen als christliche Traditionsschulen einen wichtigen Baustein im Schulangebot dar.“

Der Vorsitzende des Fördervereins, Herbert Mies, nutzte sein Grußwort, um auf ganz weltliche Notwendigkeiten hinzuweisen. Man braucht Geld. Eine Änderung der Vereinssatzung mache es dem Förderverein nun auch möglich, in Sanierungen zu investieren. „Nicht nur Eltern und Schüler, sondern alle Bürger, denen der Calvarienberg am Herzen liegt, sollten Mitglied im Förderverein werden“, warb er.

Potenzielle Neumitglieder gab es an diesem Tag auf dem Calvarienberg reichlich, denn hier wurde gleich doppelt gefeiert: das Stiftungs-Gründungsjubiläum und das jährliche Schulfest. So strömten an diesem Samstag Hunderte Schüler samt Eltern und Geschwister auf das Gelände. Neben Essen und Trinken gab es viel zu sehen, darunter die beeindruckenden Ergebnisse der Projektwochen und nachmittags eine Theateraufführung.

Von unserer Mitarbeiterin Gabi Geller

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