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Remagen

Heiße Diskussion um drei Pflanzkübel

Einmal mehr standen in der jüngsten Sitzung des Remagener Haupt- und Finanzausschusses die Pflanzkübel auf der neu gestalteten Rheinpromenade auf der Tagesordnung, aber auch auf dem Prüfstand.

Remagen – Einmal mehr standen in der jüngsten Sitzung des Remagener Haupt- und Finanzausschusses die Pflanzkübel auf der neu gestalteten Rheinpromenade auf der Tagesordnung, aber auch auf dem Prüfstand.

Zum Hintergrund: Für drei, von einer Privatperson als Geschenk angenommenen Olivenbäume müssen laut Beschluss des Ortsbeirates drei Pflanzkübel zum Gesamtwert von 3500 Euro angeschafft werden. Mittlerweile werden aber sowohl die Notwendigkeit, die Standfestigkeit wie auch die generelle Eignung der Pflanzkübel angezweifelt.
Klaus Gräfe, diplomierter Landespfleger und Auftragnehmer, unterstrich in seinem Vortrag sowohl die grundsätzliche Eignung der Kübel, wie auch deren Standsicherheit. Zwei Dinge, die vor allem von Ausschussmitglied und Landschaftsarchitekt Reinhold Langen erheblich in Frage gestellt wurden. Stattdessen schlug Langen die Anfertigung von wesentlich kostengünstigeren Kübeln durch den Bauhof vor. Nach intensiven Diskussionen, mit zum Teil auch stark differierenden Ansichten innerhalb der Fraktionen, sprach sich der Ausschuss schließlich für die von Ortsvorsteher Walter Köbbing favorisierte Variante „gleiche Kübel wie bisher“ aus.
Mit einem einstimmigen Beschluss, bei nur einer Enthaltung, sprach sich der Haupt- und Finanzausschuss für die Freigabe von Planungsmitteln in Höhe von 10 000 Euro für die Erweiterung des Kindergartens Sankt Martin aus. „Aufgrund der neuen Kindergartengesetze entsteht ein höherer Bedarf an Krippenplätzen“, erklärte Bürgermeister Herbert Georgi. Bei der angedachten Erweiterung des kirchlichen Kindergartens könne die Stadt durch die Nutzung des Geländes erhebliche Kosten einsparen. Den nach der Pauschalförderung des Landes verbleibenden Restbetrag trage die Stadt Remagen mit einer entsprechenden Beteiligung des Kreises.
Grünes Licht gab der Ausschuss zudem für den neuen Ballfangzaun am Sportplatz in Oedingen. Durch die Umwidmung von 10 000 Euro, eigentlich geplant für den Gehweg an der K 40, sowie von 4000 Euro, ursprünglich für die Sanierung des Spielplatzes am Amselweg vorgesehen, kann die marode, mehr als 30 Jahre alte Zaunanlage in den kommenden Wochen durch einen modernen Stahlmattenzaun ersetzt werden. Aber auch für den Spielplatz im Neubaugebiet „Im Badenacker“ in Kripp hat der Ausschuss die zuvor gesperrten Geldmittel freigegeben. Zusätzlich zu den 5000 Euro aus dem Jahr 2009 stehen somit auch die 10 000 Euro des laufenden Jahres zur Verfügung, um Spielgeräte und Zaunanlagen durch den Bauhof errichten zu lassen.⋌(wet)

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