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Altenahr

Bund finanziert Neubau: Desolate Brücke ist bald Vergangenheit

Sowohl der Neubau der Brücke am Seilbahnparkplatz in Altenahr als auch die erforderliche Verschwenkung und Erneuerung des Radweges werden hauptsächlich vom Bund finanziert.

Schon bald können die Arbeiten für den Neubau der Brücke in Altenahr beginnen. Foto: Ute Müller
Schon bald können die Arbeiten für den Neubau der Brücke in Altenahr beginnen.
Foto: Ute Müller

Mit dieser guten Nachricht wartete Ortsbürgermeister Rüdiger Fuhrmann bei der Sitzung des Gemeinderates von Altenahr auf. Vorausgegangen waren intensive Verhandlungen der Verbandgemeindeverwaltung mit Vertretern des Landesbetriebes Mobilität (LBM). Die Gemeinde selbst muss voraussichtlich nur einen kleinen fünfstelligen Betrag als Planungskostenbeitrag aufbringen.

„Da sich die Brücke in einem extrem desolaten Zustand befindet und daher eine hohe Dringlichkeit herrscht, konnte zudem erreicht werden, dass die Planung von Altenahr selbst erstellt und umgesetzt werden darf, wodurch wir nun zeitnah agieren können“, berichtete Fuhrmann weiter. So wird damit gerechnet, dass die Detailplanung im Frühjahr 2018 fertig ist und dann auch mit den Arbeiten begonnen werden kann.

Vorgesehen ist ein neuer Brückenüberbau aus Aluminium. Die Widerlager können nach einer Überarbeitung noch verwendet werden, weshalb die Brücke auch an der gleichen Stelle wieder aufgebaut werden soll. Durch diesen Standort wird es notwendig, den über die Brücke nach Altenahr hereinführenden Radweg am Seilbahnparkplatz nach rechts entlang der bestehenden Bebauung zu verlegen. Damit bleibt genügend Platz für das hier vorgesehene Nahversorgungszentrum, das hier nach Einstellung des Seilbahnbetriebes – die Talstation ist bereits abgebaut worden – entstehen soll.

Der Gemeinderat vergab nun einstimmig den Auftrag für die Planung des Brückenbaus zu einem Angebotspreis von 27.500 Euro. Darüber hinaus beschlossen die Ratsmitglieder mehrheitlich, für rund 16.700 Euro Asphaltierungsarbeiten auf dem Parkplatz an der Umgehungsstraße B 257 durchführen zu lassen. Nachdem der Parkplatz durch die nun abgeschlossenen Erschließungsarbeiten des Baugebietes „Am Lützenbohr“ stark in Mittleidenschaft gezogen worden ist, sollen nun mit einer Asphaltspur die größten Unebenheiten beseitigt und verhindert werden, dass der Zustand des Parkplatzes sich durch Lkw-Verkehr noch weiter verschlechtert. Ob im Zuge dieser Arbeiten dann auch Strom- und Wasseranschlüsse auf den Parkplatz gelegt werden können, muss noch geprüft werden.

Von unserer Mitarbeiterin
Ute Müller

Der Forstetat

Der Rat befasst sich auch mit dem Forsthaushalt für das kommende Jahr. Dieser schließt voraussichtlich mit einem leichten Minus von knapp 600 Euro. „Mit rund 80 Hektar Waldbesitz, von denen etwa 20 Hektar als Wirtschaftswald angesehen werden können, spielt der Forst in der Gemeinde Altenahr als Wirtschaftsfaktor eine untergeordnete Rolle“, meinte Revierförster Jürgen Wagner, zumal auch diese 20 Hektar aufgrund ihrer Lage nur bedingt zu bearbeiten sind.

Auch vor diesem Gesichtspunkt beschloss der Rat, ein Forsteinrichtungswerk zu erstellen. In dieser Zehnjahresplanung soll festgelegt werden, wie der Wald in Zukunft genutzt und wie er bewirtschaftet werden soll.

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