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    Wohnen und arbeiten auf Sobernheims Dörndich: Skepsis im Stadtrat

    Unendliche Geschichte Dörndich: Auf dem ehemaligen Kasernenareal soll, knapp zwei Kilometer von Sobernheim entfernt, ein Wohn- und Gewerbegebiet entstehen. Zwar ist der Investor ein Privatmann, bei solchen Planungen aber sind immer kommunale Belange betroffen. Und so haben die Stadt, bei der die Planungshoheit liegt, und der Kreis das Sagen bei diesem Vorhaben.

    Blick von oben auf die einstige Dörndich-Kaserne bei Sobernheim: oben links die ehemalige Kfz-Staffel und heutiger Wertstoffhof. Dort könnte ein Gewerbegebiet entstehen. Auf den anderen Flächen sind laut Bebauungsplan reine Wohngebiete oder Mischgebiete (wohnen und arbeiten) vorgesehen.
    Blick von oben auf die einstige Dörndich-Kaserne bei Sobernheim: oben links die ehemalige Kfz-Staffel und heutiger Wertstoffhof. Dort könnte ein Gewerbegebiet entstehen. Auf den anderen Flächen sind laut Bebauungsplan reine Wohngebiete oder Mischgebiete (wohnen und arbeiten) vorgesehen.

    Bad Sobernheim - Unendliche Geschichte Dörndich: Auf dem ehemaligen Kasernenareal soll, knapp zwei Kilometer von Sobernheim entfernt, ein Wohn- und Gewerbegebiet entstehen. Zwar ist der Investor ein Privatmann, bei solchen Planungen aber sind immer kommunale Belange betroffen. Und so haben die Stadt, bei der die Planungshoheit liegt, und der Kreis das Sagen bei diesem Vorhaben.

    2003 hat der Trierer Unternehmer Erland Knaf (53) den Dörndich erworben. Jetzt diskutierte der Stadtrat den Bebauungsplanentwurf. „Lasst es uns durchwinken, denn bis sich da was tut, liegen wir eh alle unter der Erde“, meinte Dr. Jörg Maschtowski (CDU) nach halbstündiger Diskussion leicht entnervt. Zu lange dauere der Vorgang Dörndich schon an.

    Reinhard Bachtler und Michael Müller vom Kaiserslauterer Planungsbüro erinnerten den Rat kurz an den Werdegang des Projekts. Nach dem Geschwaderabzug 1997 war der Dörndich zunächst verwaist, drohte zur baulichen Ruine zu werden. 2005 wurde eine zivile Nutzung ersonnen. 2006 lag der erste Bebauungsplan vor, zwischen 2008 und 2011 wurde der Plan samt Ausgleichskonzept konkretisiert.

    Von den 26,65 Hektar Dörndich-Gesamtfläche entfallen 7,28 Hektar auf Wohnhäuser, 14 Hektar auf ein Mischgebiet Wohnen/Arbeiten, 1,96 Hektar auf ein reines Gewerbegebiet (ehemalige Kfz-Staffel und heutiger Wertstoffhof), 2 Hektar auf Verkehrsflächen wie Straßen, Bürgersteige, Plätze und 1,18 Hektar auf Grünflächen.

    In den über den Dörndich verteilten Wohngebieten sind weder Öl- noch Erdwärmeheizungen erlaubt, weil er Teil eines Wasserschutzgebietes ist. Ein Teil des Waldgebietes wird gerodet (2,84 Hektar). Der Stadt entsteht kein Pflegeaufwand, da die Flächen alle in Privatbesitz sind. (mz)

    Mehr dazu in der Dienstagsausgabe des "Oeffentlichen"

     

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