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    PlanigTSG Planig braucht mehr Platz zum Kicken

    Um ihre Jugendarbeit und vor allem den Jugendfußball weiter zu entwickeln und zu fördern, braucht die Turn- und Sportgemeinde (TSG) Planig 1862 mehr Platz. Ein Kleinspielfeld, das auf dem Gelände hinter dem Vereinsheim der TSG angelegt wird, könnte helfen. Der Ortsbeirat unterstützt das Anliegen und eine entsprechende Beschlussvorlage, die von Björn Wilde, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion eingebracht wurde, einstimmig. Danach soll die Verwaltung die Anlage eines solchen Platzes prüfen.

    Auf der Wiese hinter dem Vereinsheim der TSG Planig könnte ein Kleinspielfeld angelegt werden, um die Trainingssituation zu verbessern. Der Ortsbeirat unterstützt das Vorhaben des Vereins. Vorsitzender Thomas Forsch will jetzt einen Antrag auf Förderung beim Land stellen.  Foto: Josef Nürnberg
    Auf der Wiese hinter dem Vereinsheim der TSG Planig könnte ein Kleinspielfeld angelegt werden, um die Trainingssituation zu verbessern. Der Ortsbeirat unterstützt das Vorhaben des Vereins. Vorsitzender Thomas Forsch will jetzt einen Antrag auf Förderung beim Land stellen.
    Foto: Josef Nürnberg

    Das Kleinspielfeld nach dem Vorbild der DFB-Minispielfelder, wie es etwa an der Kreuznacher Jakob-Kiefer-Halle eines gibt, hätte mehrere Vorteile: Es könnte helfen, den Trainingsbetrieb zu entzerren, wäre aber auch für Kinder und Jugendliche außerhalb des Vereins nutzbar sowie ein belebendes Element für den Verein und die Gemeinde.

    TSG-Vorsitzender Thomas Forsch trug in der Ortsbeiratssitzung das Anliegen vor und erläuterte die aktuelle Situation des Vereins. Dieser entwickelt sich positiv. Die Jugendarbeit der TSG trägt Früchte. Zurzeit sind mehr als 200 Kinder und Jugendliche in den Sportarten Fußball, Tischtennis und Turnen aktiv.

    Allein in den sieben Juniorenmannschaften, die am Spielbetrieb des Südwestdeutschen Fußballverbandes teilnehmen, spielen und trainieren mehr als 120 Kinder und Jugendliche im Alter von 7 bis 18 Jahren. „Diese erfreuliche Entwicklung, die auch der Kooperation mit der Grundschule Planig und der Zusammenarbeit mit Einrichtungen wie dem IB und der Clearungsstelle Bad Kreuznach sowie dem Jugendförderverein Spielraum Planig zu verdanken ist“, wie Forsch den Ortsbeiratsmitgliedern schreibt, „lässt die TSG hinsichtlich der Trainingsmöglichkeiten jetzt schon an Grenzen stoßen.“ Auch durch die Fremdnutzung des Sportplatzes, so durch den Footballklub BK Thunderbirds, müssten Trainingsstunden inzwischen in den späten Abend verschoben werden, überlappen sich Trainingszeiten und es kommt hinsichtlich eines geordneten Trainingsbetriebs zu zeitlichen und räumlichen Engpässen.

    „Der Bedarf ist sehr groß“, macht Forsch gegenüber dem „Oeffentlichen“ deutlich. „Den Platz bräuchten wir jetzt schon“. Realistisch sei aber der nächste Sommer. Im Rahmen eines Fußballcamps im vergangenen Jahr hat er schon Sportdezernent Udo Bausch seinen Plan vorgestellt. Der Stadtbeigeordnete fand die Idee gut. Vor wenigen Wochen präsentierte er diese dann im Sportausschuss. Auch dort wurde das Vorhaben prinzipiell befürwortet – vorausgesetzt, es gibt eine Landesförderung für das Projekt. Dafür wiederum ist die Unterstützung der Gemeinde notwendig.

    Laut Forsch bewegen sich die Kosten für eine solches Kleinspielfeld mit einer Größe von 24 auf 15 Metern zwischen 30.000 und 40.000 Euro. Er schätzt, dass dabei vielleicht 10 Prozent die Stadt beisteuern muss. Die Landesförderung liegt bei 35 Prozent. Die andere Hälfte der Kosten will die TSG Planig in Zusammenarbeit mit dem im April 2016 gegründeten Jugendförderverein Spielraum Planig tragen – sei es aus Eigenmitteln, über Sponsoren und Förderer oder durch Eigenleistungen von Mitgliedern. Forsch stellt jetzt den Förderantrag beim Land. Bis September hat er dafür Zeit

    Von unserem Redakteur Harald Gebhardt

    Ortsbeirat will Lkw-Verbot in der Biebelsheimer Straße

    Einstimmig befürwortet der Planiger Ortsbeirat das Anliegen der Anwohner, die Jupiterstraße von einer Tempo-30-Zone in einen verkehrsberuhigten Bereich umzuwandeln. Ein Anwohnervertreter überreichte dazu eine Unterschriftenliste. In dem Bereich wohnen viele Familien mit Kindern.

    Der Ortsbeirat hat deshalb beschlossen, die Stadtverwaltung aufzufordern, die Jupiterstraße entsprechend umzuwidmen. Auch einen erneuten Anlauf zur Verkehrsberuhigung in der Biebelsheimer Straße will der Ortsbeirat unternehmen: Seit geraumer Zeit fahren vermehrt Lkw über die Kreisstraße 93. Ortsvorsteher Dirk Gaul-Roßkopf vermutet, dass die Navigationssysteme sie über den kürzesten Weg schicken. Der Ortsbeirat fordert ein Lkw-Verbot für die Biebelsheimer Straße. An der B 50 an der Abfahrt zu K 93 soll ein Schild mit dem Durchfahrtsverbot aufgestellt werden. Die Verwaltung soll den Antrag an den Landesbetrieb Mobilität weiterleiten, der dafür zuständig ist. In der Begründung heißt es, dass die Biebelsheimer Straße ohnehin sehr eng ist. Ein Begegnungsverkehr von zwei Lkw führt da schnell zu gefährlichen Situationen. Dazu kommt, dass sich in dem Bereich zwei Kindergärten sowie die Grundschule befinden. hg

    Bad Kreuznach
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