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    Bad Kreuznach

    Parken und Shoppen unter einem Dach im Bad Kreuznacher Holzhäuser-Center

    Auf dem Holzhäuser-Gelände passiert etwas: Dort soll ein Einkaufszentreum mit angegliedertem Parkhaus entstehen: "Parken und Shoppen unter einem Dach" heißt der Slogan. Der Baubeginn ist für Fraühjahr geplant.

    So wird die Schaufensterfront des neuen Einkaufszentrums auf dem Holzhäuser-Gelände zur Fußgängerzone in der Mannheimer Straße hin einmal aussehen. Die Baugenehmigung liegt vor.
    So wird die Schaufensterfront des neuen Einkaufszentrums auf dem Holzhäuser-Gelände zur Fußgängerzone in der Mannheimer Straße hin einmal aussehen. Die Baugenehmigung liegt vor.
    Foto: Architekten Förster & För

    Bad Kreuznach - Auf dem Holzhäuser-Gelände passiert etwas: Dort soll ein Einkaufszentreum mit angegliedertem Parkhaus entstehen: "Parken und Shoppen unter einem Dach" heißt der Slogan.  Der Baubeginn ist für Fraühjahr geplant.

    Seit Jahren liegt das Holzhäuser-Gelände brach, wird die gut 3500 Quadratmeter große Fläche als provisorischer Parkplatz genutzt. Ideen für das Karree zwischen Salinenstraße, Baumgartenstraße und Wilhelmstraße gab es schon viele. Sie reichten vom Parkhaus über ein Outlet-Center bis zu einem Geschäftshaus mit Büros. Der Standort ist eigentlich hoch interessant und attraktiv: direkt am Bahnhof und am Eingang zur Fußgängerzone am Übergang zum Südteil der Stadt. Doch geschehen ist bislang nichts. Das könnte sich jetzt endlich ändern.
    2007 hat das Unternehmen „HaCa“ in Oberhausen an der Nahe sich das frühere Gelände des Autohauses Ford gesichert. Nach Angaben von Michael Haas wurde es inzwischen an die Wöhr + Bauer Parking GmbH mit Sitz in Ettlingen weiter verkauft. Das Unternehmen plant dort das „Holzhäuser Center“. Unter dem Motto „Entspannt shoppen und parken unter einem Dach“ wirbt es mit modernen und attraktiven Einzelhandelsflächen ab 300 Quadratmetern und insgesamt 460 Parkplätze. Seit Dienstag stehen jetzt die Werbetafeln. Nach Angaben von Silvia Pfirrmann von der Presseabteilung des renommierten Unternehmens liegt die Baugenehmigung bereits vor. Derzeit gehe man „mit Hochdruck“ an die Vermarktung der Einzelhandelsflächen. Erste Interessenten gibt es laut Silvia Pfirrmann bereits. Wenn der Verkauf anläuft, so hofft man bei Wöhr + Bauer, im Frühling mit dem Bau des Einkaufszentrums beginnen zu können.
    Die von den Kreuznacher Architekten Förster & Förster entworfenen Pläne sehen ein Geschäftszentrum mit angegliedertem Parkhaus vor. Im Erdgeschoss befinden sind rund 1400 Quadratmeter Handelsfläche mit großzügiger Schaufensterfront zur Fußgängerzone Mannheimer Straße. Die vorgelegten Varianten gehen von zwei bis vier Shops aus. In den darüber befindlichen Ebenen sind kundenfreundliche Parkflächen untergebracht. Das Parkhaus selbst ist an der Ecke Baumgarten-/Wilhelmstraße positioniert. Geplant ist, sowohl die Einzelhandelsflächen als auch die Stellplätze an einen Betreiber/Investor zu vermieten. Die Zufahrt erfolgt über die Baumgartenstraße. Die weitere Anbindung ist über den geplanten „Turbo-Kreisel“ an der Ochsenbrücke vorgesehen. Das jedenfalls weist das Exposé zu dem Projekt aus.
    Das Holzhäuser-Gelände war auch Thema im Einzelhandelsgutachten der Ludwigsburger Gesellschaft für Markt- und Absatzforschung (GMA), das der Stadt seit September 2009 vorliegt. In dieser Konzeption wird ein „Publikumsmagnet“ ähnlich wie der Drogeriemarkt „Müller“ und der „Kaufhof“ auch am Kornmarkt sowie am südlichen Eingang zur Fußgängerzone, auf eben jenem Holzhäuser-Gelände, gefordert.
    Die Gutachter halten dafür eine „Nutzmischung“ für sinnvoll – neben Einzelhandel Büro- und Dienstleistungsflächen. Dies müsse aber einher gehen mit einer städtebaulichen Entwicklung des Bahnhofumfeldes und einer Verbesserung der Fußgängerquerung in der Salinenstraße. Damit würde dieser Bereich aufgewertet, es könnte „eine neue urbane Qualität, ein neuer Eingang zur Innenstadt“ und eine Achse Bahnhof, Kornmarkt, Altstadt entstehen. Dahinter steckt die vor Jahren entwickelte Konzeption eines weiter gefassten Brückenschlags: vom Bahnhof bis zum Holzmarkt. Von der Bebauung des Holzhäuser-Geländes könnten vor allem die Geschäfte in der Mittleren Mannheimer Straße zwischen Salinenstraße und Bahnlinie profitieren. Der Umbau des ebenfalls leer stehenden früheren Bettenhauses Golling am Löwensteg zum Stadtarchiv wäre ein weiterer Schritt.

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