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    Odernheim

    Museum und Toilette verriegelt, Kassenautomat kaputt: Klosterruine Disibodenberg derzeit nicht zugänglich

    Auf dem Disibodenberg bei Odernheim stehen Besucher seit einiger Zeit vor verschlossenen Türen. Museum und Toiletten sind verriegelt, auch die Klosterruine ist nicht mehr zugänglich, seit der Kassenautomat defekt ist. Die Scivias-Stiftung, der der Disibodenberg gehört, sieht sich finanziell nicht mehr imstande das touristische Aushängeschild alleine zu unterhalten. So steht es in einer Informationsschrift vor Ort.

    Kein Durchkommen rauf zur Klosterruine Disibodenberg oberhalb von Odernheim: Der Kassenautomat funktioniert nicht mehr. Jetzt hat sich die VG-Verwaltung mit dem Land in Verbindung gesetzt.
    Kein Durchkommen rauf zur Klosterruine Disibodenberg oberhalb von Odernheim: Der Kassenautomat funktioniert nicht mehr. Jetzt hat sich die VG-Verwaltung mit dem Land in Verbindung gesetzt.
    Foto: Marcel Mayer

    Odernheim - Auf dem Disibodenberg bei Odernheim stehen Besucher seit einiger Zeit vor verschlossenen Türen. Museum und Toiletten sind verriegelt, auch die Klosterruine ist nicht mehr zugänglich, seit der Kassenautomat defekt ist. Die Scivias-Stiftung, der der Disibodenberg gehört, sieht sich finanziell nicht mehr imstande das touristische Aushängeschild alleine zu unterhalten. So steht es in einer Informationsschrift vor Ort.


    VG-Bürgermeister Rolf Kehl (CDU) hatte sich im Tourismusausschuss von Verbandsgemeinde und Stadt dazu geäußert. Auf Nachfrage von Uwe Engelmann (SPD) sagte er: „Nur mit dem Schlüsselrumdrehen ist es nicht getan.“ Kehl will die „bedauerliche Entwicklung nicht hinnehmen“.

    Über die Missstände habe er das Kultusministerium in Mainz unterrichtet, mit der Bitte „einen runden Tisch einzuberufen“. Auch weil einerseits sehr viel öffentliches Geld in den Erhalt der Klosterruine geflossen sei und andererseits weil Verbandsgemeinde und Land offensiv mit dem „Hildegard-Land“ um Touristen werben: „Und wenn ein solcher Ort dann nicht mehr zugänglich ist, ist das kein gutes Aushängeschild.“

    Auch Ralf Schneberger, Leiter der Kur- und Touristinformation (KTI), hatte sich vor längerer Zeit der Problematik angenommen und die Besitzer des Disibodenberghofs, Luise von Racknitz-Adams und Matthias Adams, über deren Grundstück die offizielle Zuwegung zum Disibodenberg verläuft, gebeten, „doch wenigstens das Türchen neben dem Kassenautomaten aufzulassen und eine Spendenkasse aufzuhängen“.

    Doch vergeblich. Passiert sei bis dato nichts. Für Schneberger, der mit vielen Touristen und Urlaubern kommuniziert, ist die derzeitige Situation schwierig. Erst vor Kurzem, so berichtete er dem Ausschuss, habe er ein Besucherpaar über den sogenannten Eselspfad – bei Odernheim unweit der ehemaligen Ölmühle – geführt. Das sei die einzige Alternative, die Touristen und Besuchern bleibe, wenn sie sich nicht von einem defekten Kassenautomaten aufhalten lassen wollten.

    Dieser Automat solle ja eigentlich Einnahmen akquirieren, hindere Besucher momentan aber daran, die Klosterruine zu erreichen. Zurzeit, das war von Ralf Schneberger gestern zu erfahren, kommen weniger Reklamationen in der KTI an. Denkbar, dass Besucher einen Schleichweg nutzen. (my)

    Bad Kreuznach
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