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    Bad Kreuznach

    Meine Stadt: Pro City bekommt Konkurrenz

    Unter dem Schlagwort "Meine Stadt" will ein Netzwerk aus Geschäftsleuten, Dienstleistern und Kreativen künftig Imagewerbung für Bad Kreuznach betreiben und die Innenstadt mit Veranstaltungen bespielen. Etwa 65 Interessenten haben sich bereits mehr oder weniger fest zu dem Verbund zusammengeschlossen, der von einer eigenen GmbH geführt werden soll.

    "Schöner leben, besser einkaufen" - unter anderem mit diesem Slogan will die neue Vereinigung Meine Stadt um Initiator Andreas Schnorrenberger (dritter von links) und dem Kampagnengesicht Kate Diehl (zweite von links) die Kreuznacher Innenstadt bespielen und fördern.
    "Schöner leben, besser einkaufen" - unter anderem mit diesem Slogan will die neue Vereinigung Meine Stadt um Initiator Andreas Schnorrenberger (dritter von links) und dem Kampagnengesicht Kate Diehl (zweite von links) die Kreuznacher Innenstadt bespielen und fördern.
    Foto: Dominic Schreiner

    Von unserem Redakteur Dominic Schreiner

    Initiator dieses Vorstoßes und wohl künftiger Geschäftsführer der noch zu gründenden Gesellschaft ist der Bad Kreuznacher Gastronom Andreas Schnorrenberger.

    "Viele kleine Räder sollen ein großes drehen und nicht fünf große Räder viele Kleine", sagt Schnorrenberger - und spielt damit auf die Kreuznacher Einzelhandelsvereinigung Pro City an, zu der sich Meine Stadt wohl in Konkurrenz positionieren wird, auch wenn Schnorrenberger bei der ersten Vorstellung der Initiative immer wieder betont, dass man "definitiv keinen Krieg mit Pro City anzetteln" wolle. Doch eine solche Friedenserklärung dürfte bei den Machern von Pro City dennoch für Kopfschmerzen sorgen.

    Schließlich sind Schnorrenberger und seine Mitstreiter angetreten, um "die Innenstadt attraktiver zu machen und Bad Kreuznach nach außen besser darzustellen". Einen ziemlich ähnlichen Ansatz verfolgt auch seit 15 Jahren Pro City. Doch diese Vereinigung scheint den Unterstützern von Meine Stadt einfach nicht aktiv genug zu sein.

    "Es reicht einfach nicht aus, drei verkaufsoffene Sonntage im Jahr zu organisieren", sagt Schnorrenberger. Deshalb plane Meine Stadt einige Veranstaltungen, die aufgrund ihrer Strahlkraft über die Stadtgrenzen hinaus gute Werbung für Bad Kreuznach als Wohn- und Firmenstandort betreiben solle. Dabei soll jedes Mitglied seine Ideen einbringen. So werde etwa das Beachvolleyballturnier, das Schnorrenberger 2016 erstmals und da noch als Einzelveranstalter auf die Beine gestellt habe, wiederholt. Gleiches gelte für das Street Food Festival, das - ebenfalls von Schnorrenberger bis heute allein organisiert - nun unter der Marke Meine Stadt an der Pauluskirche stattfinden soll. Der Kornmarkt sei aufgrund der Umbauarbeiten für die Dauer eines Jahres als Veranstaltungsort nicht nutzbar. 200 Euro Mitgliedschaft soll bezahlen, wer bei Meine Stadt mitmachen will. Die Erträge aus den Veranstaltungen des Netzwerks, in dem sich auch die Mitglieder untereinander austauschen und gegenseitig helfen sollen, fließen wiederum in Meine Stadt zurück, um damit weitere Maßnahmen zu finanzieren. Zu denen, die jetzt schon dabei sind, zählen etwa das Modehaus Adler und weitere Bekleidungsgeschäfte, die Diskothek Viva, mehrere Gastrobetriebe wie das Restaurant Da Vinci und Reisebüros, Friseurläden sowie Händler und Handwerker. "Innerhalb von nur vier Wochen haben wir schon 65 Mitglieder, Pro City hat nach 15 Jahren 80", deutet Schnorrenberger nicht ohne Stolz an.

    Im Vorfeld der Gründung von Meine Stadt habe er viele Gespräche geführt, die Resonanz sei gut gewesen. Sowohl der Zuspruch durch Gewerbetreibende als auch durch die Bad Kreuznacher OB Heike Kaster-Meurer und den Wirtschaftsdezernenten der Stadt, Udo Bausch, sei überragend gewesen. Nun hoffe Meine Stadt auf weitere Mitglieder, "und wenn sie auch gleichzeitig bei Pro City sind, ist das kein Problem", sagt Schnorrenberger.

    Info: Weitere Informationen gibt es unter www.meine-stadt-bad-kreuznach.de

    Kommentar: Ist Meine Stadt der Todesstoß für Pro City?Kein Geld von der Stadt für Pro CityPro City pocht auf politische Unabhängigkeit
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