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    Oberhausen/Nahe

    Für Naheweinkönigin Katharina Staab läuft der Countdown: Jetzt kämpft sie um die nächste Krone

    Mit Schwung kommt Naheweinkönigin Katharina Staab zum Termin, die „Lerntasche“ ist dabei, der Samstag ist vorgeplant. Vor ihr liegen noch einige Wochen Amtszeit als Repräsentantin des Naheweins, parallel dazu bereitet sich die 27-jährige Betriebswirtschafterin auf die Wahl zur Deutschen Weinkönigin vor.

    Hier wird „Katharina-Wein“ fachgerecht verpackt – Katharina Staab ist mit dem Familienbetrieb in der Nahegemeinde Oberhausen eng verbunden.
    Hier wird „Katharina-Wein“ fachgerecht verpackt – Katharina Staab ist mit dem Familienbetrieb in der Nahegemeinde Oberhausen eng verbunden.
    Foto: Christine Jäckel

    Das alles neben einem Vollzeitjob bei einem Onlineweinportal auf die Reihe zu kriegen, erfordert Stehvermögen, und ein fröhliches Wesen, wie es Katharina Staab eigen ist, kann auch helfen, den Terminstress gut wegzustecken. „Das war auch ein echtes Familienprojekt, alle haben mir den Rücken gestärkt“, blickt Katharina zurück. Der Weinbaubetrieb der Staabs in Oberhausen ist durch und durch ein Familienunternehmen.

    Alle wichtigen Entscheidungen werden gemeinsam getroffen, und wenn es viel zu tun gibt, packen alle mit an. Wenn das Naheweinköniginnenjahr vorbei ist, sind auch alle Urlaubstage von Katharina aufgezehrt. Für den Nahewein hat sie in diesem Jahr auf eine Teilnahme beim Halbmarathon verzichtet und das Hobby Reisen wurde gleichfalls mit einem Minitrip, aber sportlich abgehandelt: eine Alpenüberquerung zu Fuß in sechs Tagen. „Mein übliches Lauf- und Fitnesstraining habe ich beibehalten, um Energie aufzutanken und um die vielen kulinarischen Köstlichkeiten zu verarbeiten, die es bei den Auftritten gibt“, erklärt Katharina Staab.

    Wie sieht die Weinmarketingfachfrau die Gebietsweinwerbung? „Die Mitarbeiter von Weinland Nahe machen einen sehr guten Job, die Nahe hat ein tolles Image mit der Kampagne ,Echte Typen', und wir haben hier sehr viele faszinierende Winzerpersönlichkeiten“, fasst Staab auch Eindrücke aus Begegnungen in ihrer Amtszeit zusammen. Aus eigener Erfahrung weiß sie, dass die Vielfalt des Naheweins eine Herausforderung für die Vermarktung darstellt, aber sie ist überzeugt, dass das kleine und junge Anbaugebiet noch großes Potenzial hat, und sie will sich über ihr Königinnenamt hinaus für die Tourismusförderung einsetzen.

    Naheweinkönigin Katharina Staab ist in Oberhausen mit den schönsten Seiten des Nahetals und in der Nähe etlicher Spitzenlagen des Anbaugebietes groß geworden wie der Hermannshöhle oder dem Hermannsberg, hier im Bild mit Gut Hermannsberg, der ehemaligen Domäne. Fotos: Christine Jäckel
    Naheweinkönigin Katharina Staab ist in Oberhausen mit den schönsten Seiten des Nahetals und in der Nähe etlicher Spitzenlagen des Anbaugebietes groß geworden wie der Hermannshöhle oder dem Hermannsberg, hier im Bild mit Gut Hermannsberg, der ehemaligen Domäne. Fotos: Christine Jäckel
    Foto: Christine Jäckel

    „Wir haben da noch viele Hebel, die wir ziehen können und müssen, wir haben eine tolle Weinkultur und eine wunderschöne Landschaft“, sieht Katharina Staab vielversprechende Perspektiven an der Nahe. Nur einmal in ihrer Amtszeit war sie – nur kurzzeitig – sprachlos, als sie in Bremen gefragt wurde, was denn ein Winzer sei. Eine Erinnerung, bei der sie schmunzeln muss, verknüpft sie mit dem „Ball des Weins“. Die 13 Gebietsweinköniginnen warteten am Rande der Bühne auf ihren Auftritt, direkt neben dem Stand „Wein und Schokolade“. Zu verführerisch – Katharina Staab registrierte plötzlich, dass ihre Kolleginnen schon auf der Bühne standen, und hechtete mit Schokolade im Mund hinterher. Die Majestäten aus den anderen deutschen Anbaugebieten hat sie kürzlich wiedergetroffen bei einem Seminar des Deutschen Weininstituts zur Vorbereitung auf die Wahl der 69. Deutschen Weinkönigin. Eine Woche lang wurde unter anderem Weinwissen vermittelt, es gab Kamera- und Rhetoriktraining sowie Englisch für „Wine Queens“. Für jemanden mit Vollzeitjob ist das Amt schwierig zu stemmen, die Entscheidung für die Bewerbung hat Katharina Staab nach reiflicher Überlegung getroffen: „Wenn es klappt, wäre das eine tolle Aufgabe, die mir Spaß machen würde.“

    Die Vorrunde am Samstag, 23. September, in Neustadt geht sie aber ganz gelassen nach dem Motto „Wie es kommt, so soll es sein“ an. Auf jeden Fall, da kann man bei Katharina Staab ganz sicher sein, wird sie wie in ihrem Amt als Naheweinmajestät alles geben.

    Von unserer Reporterin Christine Jäckel

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