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Bad Münster-Ebernburg

Eine Szene wie aus dem Bilderbuch: Im Schnee wirkt der Weihnachtsmarkt noch romantischer

Josef Nürnberg

Vorweihnachtliche Gefühle pünktlich zum ersten Adventswochenende bekamen die Besucher des Bad Münsterer Weihnachtsmarktes, der am Samstag seine Pforten öffnete.

Foto: Josef Nürnberg

Von unserem Reporter Josef Nürnberg

Es stimmte einfach alles am Samstagabend. Die Temperaturen lagen um die zwei Grad plus und es war trocken. Bessere Bedingungen kann es eigentlich gar nicht geben. Lediglich der Schnee fehlte Samstag noch, der dann aber am Sonntag fiel. Was den Markt auch in diesem Jahr wieder auszeichnete, war sein romantisches Ambiente im historischen Kurpark. Tausende von Lichter erstrahlten in den uralten Bäumen des Kurparks und Lichterketten zeichneten die Gliederung des historischen Kurmittelhauses nach. Zudem erinnerte die Weihnachtskrippe des Gesangvereins Ebernburg in der Konzertmuschel an die Weihnachtsbotschaft. Wie wichtig das Ambiente ist, dass betonten auch die Besucher, die den Markt für einen der schönsten weit und breit halten.

Der lockte dann auch am ersten Wochenende alle Generationen von Weihnachtsmarktfreunden an. Einen Besuch ließ sich dann auch die Seniorengruppe der Menschen mit Körperbehinderungen der Diakonie nicht entgehen, die mit dem Rolli den Markt entdeckten. Aber auch für einen Mädelsabend scheint der Bad Münsterer Weihnachtsmarkt die perfekte Adresse zu sein. So hatte Gaby aus Dillingen im Saarland kurzerhand ihre Freundinnen nach Bad Münster am Stein entführt, die den Winzerglühwein genossen, während ihre Männer daheim arbeiten mussten.

Was bot der Markt in diesem Jahr neben Essen und Glühwein sonst noch? Wie immer sehr viel Kunsthandwerk. Da gab es Weihnachtliches ebenso wie Schmuck fürs ganze Jahr. Wieder einmal konnte der Veranstalter, der Verkehrsverein Rheingrafenstein, auch einen Krippenbauer gewinnen. Der bot alles rund um die Heilige Nacht an, vom Stall angefangen bis hin zum kleinteiligen Zubehör. Es gab Vogelhäuschen aus Kork und zahlreiche Schmiedearbeiten. „Der Markt ist super wie immer“, schwärmte Beate Seel, wobei ihr gut gefällt, dass es kaum Ramsch auf dem Markt gibt, sondern qualitativ hochwertiges Kunsthandwerk.

Gut war auch die Ausgewogenheit zwischen Verzehr- und Handwerkerständen. Wie immer dabei waren natürlich die einheimischen Winzerbetriebe, die passend zu den niedrigen Temperaturen mit Kinderpunsch und Glühwein etwas zum Aufwärmen bereit hielten. Am Stand des Weingutes Gattung gab es zu heißen Getränken noch Deftiges – gewissermaßen als Unterlage. Traurig war man dort übrigens nicht, dass der Weihnachtsmarkt in diesem Jahr nur an den ersten drei Adventswochenenden geöffnet hat. „Ich will nicht noch an Heiligabend am Stand stehen“, sagte Hans-Joachim Gattung. Wenn man sich überhaupt für vier Wochenende entschieden hätte, dann hätte man am vierten Advent Freitag und Samstag öffnen sollen, nicht aber Sonntag. Mit dem Beginn des Weihnachtsmarktes war Gattung jedenfalls schon einmal zufrieden. „Es läuft gut und das Wetter spielt auch mit“, freute sich Winzerin Ruth Voigtländer vom Weingut Rotenfels.

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