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Bad Kreuznach

Der Pocket-Park: Eine grüne Oase mitten in der Kreuznacher Innenstadt

Große Erleichterung bei Oberbürgermeisterin Heike Kaster-Meurer und Bürgermeisterin Martina Hassel, als ihnen gestern Innenminister Roger Lewentz zwei Bewilligungsbescheide im Rahmen des Förderprogramms „Soziale Stadt“ über eine Gesamtsumme von 500 000 Euro überreichte. Damit können nun endlich drei Zukunftsprojekte angepackt werden, die schon lange diskutiert wurden, sich aber immer wieder verzögert haben: Der „Pocket-Park“ und die Renovierung des Bolzplatzes im „Pariser Viertel“ sowie die Verkehrsberuhigung vor der Dr. Martin-Luther-King-Schule.

Monika Degen vom Amt für Kinder und Jugend (links) erläutert Minister Lewentz vor Ort den „Pocket-Park“. Rechts: SPD-Landtagsabgeordneter Carsten Pörksen, Martina Hassel und Heike Kaster-Meurer.
Monika Degen vom Amt für Kinder und Jugend (links) erläutert Minister Lewentz vor Ort den „Pocket-Park“. Rechts: SPD-Landtagsabgeordneter Carsten Pörksen, Martina Hassel und Heike Kaster-Meurer.
Foto: Harald Gebhardt

Bad Kreuznach – Große Erleichterung bei Oberbürgermeisterin Heike Kaster-Meurer und Bürgermeisterin Martina Hassel, als ihnen gestern Innenminister Roger Lewentz zwei Bewilligungsbescheide im Rahmen des Förderprogramms „Soziale Stadt“ über eine Gesamtsumme von 500 000 Euro überreichte. Damit können nun endlich drei Zukunftsprojekte angepackt werden, die schon lange diskutiert wurden, sich aber immer wieder verzögert haben: Der „Pocket-Park“ und die Renovierung des Bolzplatzes im „Pariser Viertel“ sowie die Verkehrsberuhigung vor der Dr. Martin-Luther-King-Schule.


Im „Pariser Viertel“ soll im Herbst für 110 000 Euro ein „Pocket-Park“ auf dem Parkplatz in der Planiger Straße angelegt werden – außen Parkplätze, in der Mitte ein Treffpunkt zum Spielen und für jung und alt, so soll der Pocket-Park funktionieren. Es ist ein Kompromiss, der einen Grundstückstausch mit einschloss, erklärte Martina Hassel. Denn die Fläche gehört nur zur Hälfte der Stadt. Den anderen Teil bewirtschaftet ein Privatmann. Das Vorhaben „Pocket-Park“ wird mit über 70 Prozent gefördert. „Es ist die erste öffentliche Grünanlage in dem Gebiet“, so Hassel.
„Eine kleine grüne Oase mitten in der Stadt, in der Kinder spielen dürfen und Erwachsene und Jugendliche sich treffen können“, freute sich die neue OB bei der Übergabe er Förderbescheide. damit übernimmt das Land nun den Löwenanteil an den Kosten dafür. Von der Notwendigkeit des Projekts brauchten weder Martina Hassel noch Monika Degen, die bei der Stadtverwaltung für die Spielplätze zuständig ist, den Minister nicht erst zu überzeugen. Er meinte: „Schon ein erster Rundgang durch das Viertel vor zwei Jahren hat mich überzeugt: Dieser Stadtteil braucht unsere Unterstützung.“
Auf den 450 Quadratmetern zwischen den beiden Reihen mit je zehn Parkplätzen wird die Fläche mit Bäumen, Bänken, Grün, einer wassergebundenen Decke und kleinen Spielgeräten gestaltet. Schmuckstück soll ein Brunnen sein, der aus Spenden der Sparkasse Rhein-Nahe, der Gewobau, der Firma Holz sowie weiteren privaten Spenden der Anwohner finanziert wird. Auch diese zeige die Bereitschaft der Menschen, sich für ihr Viertel zu engagieren, so Hassel. Die Beteiligung über die Spielleitplanung habe sowohl ein Gemeinschaftsgefühlt entwickelt als auch gute Ergebnisse gebracht. Für Lewentz ist der Förderbescheid auch ein „Signal, dass so ein Viertel wertgeschätzt wird.“ Er ist überzeugt: Durch den neuen Treffpunkt gewinnen die Anwohner ein Mehr an Lebensqualität.
Der „Pocket-Park“ soll aber keinen Ersatz für Spielplätze darstellen, betont Monika Degen. Drei weitere kleine Spielplätze sind laut Hassel vorgesehen. Und das Wohnumfeld im „Pariser Viertel“ soll weiter verbessert werden. Ein integriertes Entwicklungskonzept hat der Stadtrat bereits beschlossen, mit Spielplatz, einer neuen Kindertagesstätte und mehr Grünflächen. Heike Kaster-Meurer setzt hierbei weiter auf die Unterstützung des Landes und darauf, dass die gekürzten Bundesmittel das Programm nicht beeinträchtigen.
Die „Soziale Stadt“ sei ein wichtiges Programm, „weil es in Menschen investiert und nicht in Beton“, erklärte Lewentz. Deshalb sei es wichtig, dass es erhalten bleibt und auch mit den entsprechenden Mitteln ausgestattet wird.

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