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VG Bad Kreuznach

Bürgermeister-Stichwahl in VG Bad Kreuznach am 18. März: Steffen Bruckner spricht sich für Marc Ullrich aus

Die Bürgermeister-Stichwahl am 18. März in der VG Bad Kreuznach naht: Steffen Bruckner, am 4. März unterlegener FWG-Kandidat aus Hackenheim, spricht eine Wahlempfehlung für den parteilosen SPD-Kandidaten Marc Ullrich (Neu-Bamberg) aus.

Steffen Bruckner mit seiner Frau Heike am Abend des 4. März: Grade hat der FWG-Kandidat erfahren, dass er die Stichwahl um das Bürgermeister-Amt der Verbandsgemeinde Bad Kreuznach am 18. März verpasst hat. Am Freitagnachmittag folgte der von Insidern bereits erwartete Aufruf: Bruckner spricht eine Wahlempfehlung für den parteilosen SPD-Kandidaten Marc Ullrich (Neu-Bamberg) aus.
Steffen Bruckner mit seiner Frau Heike am Abend des 4. März: Grade hat der FWG-Kandidat erfahren, dass er die Stichwahl um das Bürgermeister-Amt der Verbandsgemeinde Bad Kreuznach am 18. März verpasst hat. Am Freitagnachmittag folgte der von Insidern bereits erwartete Aufruf: Bruckner spricht eine Wahlempfehlung für den parteilosen SPD-Kandidaten Marc Ullrich (Neu-Bamberg) aus.
Foto: Josef Nürnberg

Der FWG-Vorstand und die VG-Ratsfraktion hätten sich am 7. März in Fürfeld getroffen und sowohl Andrea Silvestri (CDU, Feilbingert) wie Marc Ullrich 45 Minuten angehört. Silvestri sei „gewohnt sympathisch, freundlich, herzlich“ gestartet, habe eine „nette Gesprächsatmosphäre“ erzeugt. Auch Marc Ullrich habe seine beruflichen Stationen, Erfahrungen und die Planungen geschildert, wie er die Verwaltung umstrukturieren, optimieren wolle.

Die FWG fordert eine zukunftsfähige, serviceorientierte und professionell geführte Verwaltung. Zwar könne Bruckner das nicht umsetzen, doch habe Ullrich die FWG von seiner „Kompetenz überzeugt, eher als seine Gegenkandidatin“. Was der Vorstand der Freien allerdings betont: Man werde nicht als FWG eine Wahlempfehlung aussprechen, weil ein klares Mitglieder-Votum bis zur Stichwahl nicht mehr generierbar sei; doch würden sich „exponierte Vertreter der FWG“ in ihren Gemeinden „pro“ Ullrich positionieren.

Den Auftakt machte Steffen Bruckner, der jedoch von Ullrich eine öffentliche Erklärung fordert, wonach es ein „Weiter so“ der Frey'schen Politik nicht geben dürfe. Und dass er, wie von ihm angekündigt, auch im Amt parteilos bleiben werde. Bruckners Fazit: „Es geht darum, dass die beste Person in das Amt gewählt wird.“

Was macht die FDP? Wird sie dem Modell der FWG folgen und ebenfalls eine Wahlempfehlung aussprechen? Dazu Arno Bumke, (Feilbingert), unterlegener Kandidat der Liberalen: „Das steht noch nicht fest.“ Am heutigen Samstag treffen sich vier FDPler auf Einladung der SPD um Michael Simon in Pfaffen-Schwabenheim. Die 15 VG-Liberalen seien zweigeteilt, so Bumke. Aber dass Ullrich parteilos sei und auch nach einem Wahlsieg bleiben wolle, könne den Ausschlag für eine Empfehlung geben.

Der Pfaffen-Schwabenheimer Ortsbürgermeister Hans-Peter Haas (49, CDU), einst selbst an einer Kandidatur interessiert, hält sich beim Thema Wahlempfehlung zurück: „Nein!“ Dass Marc Ullrich in Wahlgang eins 193 Stimmen und Andrea Silvestri nur 83 Stimmen geholt habe, sei sicher auf die umstrittene CDU-Listenaufstellung zurückzuführen. Für eines will sich Haas jedoch einsetzen will: „Für eine stärkere Wahlbeteiligung.“ Stefan Munzlinger

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