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    Bad Münster am Stein-Ebernburg

    Bürger aus Bad Münster am Stein-Ebernburg befragt: Mehr als 80 Prozent stimmen für eine Fusion

    Bad Münster am Stein-Ebernburg - Die beiden Städte Bad Münster am Stein-Ebernburg und Bad Kreuznach nähern sich weiter an. Als einen klaren Arbeitsauftrag wertet Stadtbürgermeisterin Anna Roeren-Bergs jetzt das Ergebnis der Bürgerbefragung zur Fusion.

    Bad Münster am Stein-Ebernburg. Zum freiwilligen Zusammenschluss der Städte Bad Münster am Stein-Ebernburg (BME) und Bad Kreuznach haben sich nun auch die Bürger der Stadt BME geäußert. In einer Befragung stimmten 1231 Menschen für eine Fusion. Das sind 81,52 Prozent der Teilnehmer.


    Gegen eine Fusion sprachen sich 279 Bürger aus, das sind 18,48 Prozent. Insgesamt hatte die Stadt 3513 Stimmzettel in BME verteilt. Sie erhielt 1533 Rückläufer, von denen 23 ungültig waren. Die Beteiligung liegt damit bei 43,64 Prozent.


    „Ich bin persönlich sehr positiv überrascht, dass wir so eine hohe Rücklaufquote haben“, sagt Stadtbürgermeisterin Anna Roeren-Bergs. Man müsse bedenken, dass die Stimmzettel bei den Bürgern in den Briefkästen gelandet sind, und sich jeder Einzelne die Mühe machen musste, seinen Stimmzettel zurückzubringen. „Das ist etwas anderes, als wenn man sich eh in ein Wahllokal begibt“, unterstricht die Christdemokratin.


    Roeren-Bergs und auch Bad Kreuznachs Oberbürgermeister Andreas Ludwig (CDU) werteten das Ergebnis im Gespräch mit dem Oeffentlichen Anzeiger als einen klaren Arbeitsauftrag. Roeren-Bergs sieht darin nun einen „sehr sehr guten Rückhalt“ seitens der Bevölkerung und kündigte an, umgehend mit der Stadt Bad Kreuznach in die konkreten Verhandlungen einzusteigen. Am Freitagabend folgte bereits ein erstes Gespräch zwischen den beiden Stadtoberhäuptern, bei dem die weiteren Verhandlungstermine für die Arbeitsgruppen der Stadtratsfraktionen abgestimmt wurden.
    Ludwig: „Das ist Chefsache, da müssen die Bürgermeister eng zusammenarbeiten.“ Es gebe Tausende Punkte, die nun zu besprechen seien. „Das ist wie der 3. Oktober im Kleinen. Auch wir müssen nun einen Einheitsvertrag ausarbeiten“, so der Oberbürgermeister. Dabei wird auch die Verbandsgemeinde BME mit ins Boot geholt. Denn eine der zentralen Fragen lautet: Was passiert mit den restlichen Orten, wenn BME als ein Teil der VG herausgelöst wird?


    Übrigens: Auch die Bad Kreuznacher durften bereits ihre Meinung kundtun. Ihr Votum fiel verhaltener aus: 9433 (68,3 Prozent) stimmten bei einer Bürgerbefragung während der Kommunalwahl für die Aufnahme der Verhandlungen, 4380 (31,7 Prozent) dagegen. Die Beteiligung lag bei 39,1 Prozent.

     

    Denise Bergfeld

     

    Weitere Stimmen zur Bürgerbefragung lesen Sie in der Wochendausgabe des Oeffentlichen Anzeigers

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