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Mainz/Bad Kreuznach

Abgeschobene Armenierin: Ministerium schaltet sich ein

Im Fall der abgeschobenen Armenierin Marine Nikogoshyan und ihrer siebenjährige Tochter, die am 5. Mai in aller Frühe vor ihrer Haustür abgeholt und nach Frankfurt in ein Flugzeug gesetzt wurden, hat das Mainzer Integrationsministerium mit der Ausländerbehörde des Kreises Bad Kreuznach Gespräche aufgenommen.

Früh morgens wurde Marine Nikoghosyan mit ihrer Tochter abgeholt. Foto: dpa
Früh morgens wurde Marine Nikoghosyan mit ihrer Tochter abgeholt.
Foto: dpa

Ziel ist es, dass der 36-jährigen Frau, die eine Ausbildung zur Hotelfachfrau begonnen hatte, und ihrer Tochter die Rückkehr nach Deutschland ermöglicht wird. Die Staatssekretärin im Integrationsministerium, Christiane Rohleder, setzt sich für die Rückkehr ein: „Es ist uns wichtig, dass Frau Nikoghosyan ihre Ausbildung hier fortsetzen kann. Hierzu sind wir mit der Ausländerbehörde im Gespräch, damit sie eine Verkürzung der vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge verhängten Einreisesperre vornimmt. Die Ausländerbehörde hat signalisiert, dass sie einen entsprechenden Antrag wohlwollend prüfen wird, sobald ihr dieser zugeht. Ich bin daher optimistisch, dass wir in diesem Fall zu einer guten Lösung kommen – auch wenn dies wegen bundesrechtlicher Einreisebestimmungen noch einen gewisse Zeit dauern kann“, erklärt die Staatssekretärin.

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