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    Bad Sobernheim

    2012 war Topjahr für das Regionalbündnis Soonwald-Nahe

    Alles im grünen Bereich beim Regionalbündnis Soonwald-Nahe (SooNahe): Das war die Botschaft des Vereinsvorstands bei der Jahreshauptversammlung im Bad Sobernheimer Kaisersaal.

    Der Vorstand des Regionalbündnisses Soonwald-Nahe (stehend, von links): Gerhard Hahn, Siegrid Braun, Luise von Racknitz, Martina Braß (alle Beisitzer), Erich Faubel (Kassierer), (sitzend, von links) Jörg Homann (Schriftführer), Mechthild Wigger (stellvertretende Vorsitzende), Dr. Rainer Lauf (Vorsitzender) und Werner Bolfing (Stellvertreter).
    Der Vorstand des Regionalbündnisses Soonwald-Nahe (stehend, von links): Gerhard Hahn, Siegrid Braun, Luise von Racknitz, Martina Braß (alle Beisitzer), Erich Faubel (Kassierer), (sitzend, von links) Jörg Homann (Schriftführer), Mechthild Wigger (stellvertretende Vorsitzende), Dr. Rainer Lauf (Vorsitzender) und Werner Bolfing (Stellvertreter).
    Foto: Martin Köhler

    Bad Sobernheim – Alles im grünen Bereich beim Regionalbündnis Soonwald-Nahe (SooNahe): Das war die Botschaft des Vereinsvorstands bei der Jahreshauptversammlung im Bad Sobernheimer Kaisersaal.

     

    „SooNahe wirkt von Birkenfeld bis Bingen, von Simmern bis Meisenheim“, fasste Vorsitzender Dr. Rainer Lauf das Einzugsgebiet zusammen, in dem sich 540 Mitglieder mit dem Verein identifizieren. 36 Neueintritten standen im Berichtszeitraum 13 Austritte entgegen. Lauf rief die Untrennbarkeit von Naheland und Hunsrück in Erinnerung. Beide Gebiete böten reichlich Potenziale, welche man in diesem Verein bündeln wolle.

    In zahlreiche Stichpunkte gegliedert, trug er den Jahresbericht 2012 vor. „Das Jahr hat alle bisherigen Jahre getoppt. ,Volldampf voraus‘ kennzeichnet das Tempo und die Kraft, die wir aufgebracht haben – teils gewollt, teils wegen Ereignissen um uns herum“, schreibt Lauf.

    Regionalmarke SooNahe: „Wir haben das Luxusproblem, dass wir vor lauter Erfolg mehr Arbeit haben, als wir in überwiegend ehrenamtlicher Form bewältigen können.“ Deshalb habe man im Jahr 2012 die Voraussetzungen für die Erstellung eines neuen Markenkonzepts geschaffen und dank des Landwirtschaftsministeriums, des Regionalrats Wirtschaft Rhein-Hunsrück und lokalen Aktionsgruppen nicht weniger als 100 000 Euro für eine Studie zusammengetragen. Ende 2013 soll das neue Markenkonzept stehen. Man gehe die Weiterentwicklung ergebnisoffen an, kündigt der Vorsitzende ebenso an wie die Möglichkeit, dass das Regionalbündnis künftig von hauptamtlichen Kräften gezogen werden könnte.

    Ende 2012 galt es, mit der Regionalmarke „Ebbes von Hei“ im Raum Morbach ins Gespräch zu kommen. „Wir streben kein Gegeneinander, sondern eine Kooperation der beiden Marken an und werden 2013 weiter am Brückenbau arbeiten“, so Rainer Lauf. Ähnliche Vereinbarungen habe man zuvor mit der Direktvermarktungsinitiative „Landmarkt“ getroffen.

    „Energie SooNahe 100 Prozent erneuerbar“: Das Projekt ist schwerpunktmäßig pädagogischer Natur und wird an verschiedenen Schulen im Nahe-Hunsrück-Raum angeboten.

    Regionalentwicklung: Eine 20-köpfige lokale Arbeitsgruppe kümmert sich seit Mai 2012 darum, Türen für Landes- und Europamittel zur Förderung regionaler Projekte zu öffnen. Die LAG empfiehlt bisher etwa die Neugestaltung der Internetpräsenz der Naheland-Touristik und die Einrichtung eines Kulturlandschaftspfades in der südlichen VG Kirn-Land.

    Tage der Region: Das Regionalbündnis beteiligte sich am Grünen Markt der AWO Idar-Oberstein, dem Krumbeerefest des Dorfladens Sagenroth und dem Markttag in Bärweiler.

    Finanziell sei der Verein „sehr gut aufgestellt“. Die projektbezogenen Ausgaben würden weitestgehend durch Zuschüsse und Sponsoring finanziert. „Das zeugt vom Vertrauen, das das Regionalbündnis bei Mitgliedern, Land, Banken und Firmen genießt“, so Lauf. Der Jahresbeitrag zum eingetragenen und gemeinnützigen Verein Regionalbündnis Soonwald-Nahe beträgt gerade einmal 15 Euro. Vereinskassierer Erich Faubel stellte das Zahlenwerk detailliert vor. Die Rechnungsprüferinnen Carmen Barth und Ute Spieß erteilten ihm sowie dem Vorstand grünes Licht: „Gewissenhaft, ausführlich, penibel“ führe Kassierer Faubel die Konten.

    Ausblick 2013: Neben der Professionalisierung der Strukturen steht die Erstellung eines neuen Vereinsflyers im Mittelpunkt. Die Förderung der Wochenmärkte im SooNahe-Land soll in eine Arbeitsgruppe überführt werden. Für die „Tage der Region“ könnte man mit dem evangelischen Kirchenkreis an Nahe und Glan zusammenarbeiten, allerdings mit ökumenischem Charakter.

    Das Projekt „Gesundheitsregion“ ist die Idee einer Internetplattform samt Vernetzung aller Gesundheitsanbieter des Nahe-Soonwald-Landes. Es geht zurück auf Dr. Christian Schulze. „Der Sektor kann für unsere Region ein zukunftsweisendes, hochrangiges Thema werden“, so Lauf. Er blickte im Laufe des Abends aber auch über den Tellerrand seines Vereins hinaus. Er bedauerte, dass der Steinbruch Marta vor den Toren Steinhardts wohl nicht mehr länger zu verhindern sei. Des Weiteren sprach er sich für die Einrichtung eines Nationalparks im Hunsrück aus („Das Land verpasst eine Chance“) und versprach, dass der Hochwald in seinen dahin gehenden Bemühungen auf die Unterstützung von SooNahe zählen könne. Die Nationalparkfrage werde „noch einige Jahre weiterköcheln“, orakelte der Vereinsvorsitzende und engagierte Grüne. Wichtig sei, dass sich die Nahe-Hunsrück-Region wegen der Nationalparkfrage nicht auseinanderdividiere.

    Der neue, auf drei Positionen (Schriftführer und zwei Beisitzer) veränderte Vorstand des Regionalbündnisses, welcher für zwei weitere Jahre gewählt wurde besteht aus: Vorsitzender Dr. Rainer Lauf (Bad Sobernheim), Stellvertreter Werner Bolfing (Bad Münster am Stein-Ebernburg) sowie Mechthild Wigger (Kirn); Schriftführer Jörg Homann (Hargesheim), Kassierer Erich Faubel (Kirn), Beisitzer Martina Braß (Klosterkumbd), Siegried Braun (Simmern), Dietmar Brunk (Idar-Oberstein), Gerhard Hahn (Allenfeld), Hans Pfeffer und Luise von Racknitz-Adams (beide Odernheim). Als Rechnungsprüferinnen bleiben Carmen Barth (Argenthal) und Ute Spieß (Bad Münster am Stein-Ebernburg) im Amt. (art)

    Weitere Informationen zum Regionalbündnis im Internet unter www.regional buendnis.de und via Telefon 06752 / 914 51. 81.

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