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KOMMENTAR Beschicker fühlen sich nicht gehört

Man kann ja aus Bürgersicht oftmals auf die Entscheidungen des Stadtrats und seiner vielen Ausschüsse schimpfen. Mit der Halbierung der Beschickergebühren hat der Finanzausschuss aber richtig gehandelt. Und zwar einstimmig.

Marian Ristow
Marian Ristow

Die Senkung der Gebühren ist ein richtiges Signal und zeigt Empathie, denn die Marktbeschicker haben kein leichtes Jahr hinter sich und, noch schlimmer, kein wirklich besseres vor sich. Das Geldgeschenk hilft weniger in der Sache, die Kosten sind nicht das Problem der Beschicker. Die Schwierigkeiten lägen woanders, sagen die Händler

Die Beschicker fühlen sich vernachlässigt, sehen ihr Standing innerhalb der Stadt schon seit Jahren akut bedroht, fordern mehr Dialog. Bereits im Sommer mussten sie häufiger ihren angestammten Platz auf dem Kornmarkt verlassen, aufgrund der zugegebenermaßen langfristig angekündigten Kornmarktsanierung folgte die „Verbannung“ an die Pauluskirche. Ein Standort, der für viele der älteren Stammkunden deutlich beschwerlicher zu erreichen ist.

Die Händler spüren das. Sicher ist: Der Wochenmarkt sorgt dafür, dass Menschen in die Innenstadt kommen und auch in anderen Geschäften ihr Geld lassen. Das sollte man nicht aufs Spiel setzen.

E-Mail:marian.ristow@rhein-zeitung.net

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