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    St. Goarshausen

    Viele Faktoren im Spiel: Loreley-Freilichtbühne erhöht Fehlbetrag im Haushalt

    Die Kosten für die Ertüchtigung der Loreley-Freilichtbühne betragen mittlerweile insgesamt mehr als 5,7 Millionen Euro, verteilt auf die Haushaltsjahre 2012 bis 2017. Der Stadtrat beschäftigte sich deshalb in seiner jüngsten Sitzung in zweifacher Hinsicht mit dem Thema: Zum einen schlägt sich die Kostenerhöhung im einstimmig beschlossenen ersten Nachtragshaushalt für 2017 nieder, zum anderen waren noch Aufträge für Maler- und Tischlerarbeiten zu vergeben.

    Ab Donnerstag werden sich viele Besucher bei RockFels erstmals an der nagelneuen Loreley-Freilichtbühne erfreuen. Hinter den Kulissen müssen sich Kommunal- und Landespolitiker noch mit den gestiegenen Kosten auseinandersetzen. Dabei spielen viele Faktoren eine Rolle. Foto: Andreas Jöckel
    Ab Donnerstag werden sich viele Besucher bei RockFels erstmals an der nagelneuen Loreley-Freilichtbühne erfreuen. Hinter den Kulissen müssen sich Kommunal- und Landespolitiker noch mit den gestiegenen Kosten auseinandersetzen. Dabei spielen viele Faktoren eine Rolle.
    Foto: Andreas Jöckel - aj

    Der Fehlbetrag im Finanzhaushalt erhöht sich insgesamt von 1 Million Euro auf etwa 2,45 Millionen Euro. Bezogen auf das vorläufige Ergebnis betrugen die Verbindlichkeiten gegenüber der Verbandsgemeinde zum Jahresende 2016 fast 3,7 Millionen Euro.

    Auswirkung noch unklar

    Wie sich die Kostenerhöhung bei der Bühnensanierung letztlich tatsächlich auf die Haushaltslage der Stadt auswirken wird, hängt von vielen Faktoren ab. Ursprünglich war die Sanierung in zwei Bauabschnitte unterteilt. Zunächst ging es im ersten Abschnitt unter anderem um die Erneuerung der Bühne mit Zeltdach, bessere Fluchtwege und Fluchttore, ein Eingangsgebäude für Polizei und Rettungskräfte sowie Versorgungsleitungen. Die Kosten dafür wurden auf zwischen 4,5 und 4,8 Millionen Euro geschätzt. Das Land hatte eine Förderung von 80 Prozent zugesagt, jeweils 10 Prozent übernahmen die Stadt als Eigentümer sowie der Bühnenpächter.

    In einem zweiten Bauabschnitt sollten in den kommenden Jahren das Backstagegebäude und eine Künstlergarderobe in Angriff genommen werden, was mit weiteren 1 bis 1,5 Millionen Euro kalkuliert wurde. Für diese zweite Bauphase gab es aber lediglich einen Grundsatzbeschluss und noch keine Finanzierung.

    Auch Mehrkosten durch Fehler beim Bau

    Nach Informationen unserer Zeitung haben in der ersten Bauphase mehrere Faktoren zu Kostenerhöhungen geführt. Die Schätzungen des Planers aus dem Jahr 2015 waren teilweise nicht mehr aktuell. Viele Unternehmen waren ausgelastet, sodass nach Ausschreibungen nur wenige und dazu auch noch hochpreisige Angebote eingingen. Hinzu kamen dann noch Fehler beim Bau, wobei die Schuldfrage und wer als Verursacher für den finanziellen Schaden aufkommt, wohl juristisch geklärt werden muss. Unter anderem mussten Fundamente für die Stahlkonstruktion des Bühnendachs nachgebessert werden. Letztlich wurden in der ersten Phase auch Arbeiten etwa für Versorgungsleitungen ausgeführt, die eigentlich zum zweiten Bauabschnitt gehören. Unterm Strich dürfte dies auch günstiger sein, als erneut die Erde aufzubaggern. Im Hinblick auf Finanzierung und Landeszuschüsse muss aber neu verhandelt werden.

    Maler- und Tischlerarbeiten vergeben

    Neu vergeben hat der Rat einen Auftrag für Malerarbeiten am Eingangsgebäude und an Löschwasserschränken auf dem Gelände an die Firma Heymann in Nastätten für 21.600 Euro. Tischlerarbeiten im Gebäude übernimmt die Schreinerei Müller aus Marienfels zum Preis von 23.300 Euro.

    Von unserem Redakteur Andreas Jöckel

    Vertreter des Bürgermeisters

    Nachdem die Positionen aller drei Beigeordneten in der Stadtverwaltung St. Goarshausen wieder besetzt sind, hat sich der Stadtrat einstimmig für folgende Vertretungsreihenfolge nach Stadtbürgermeister Manfred Baumert entschieden:

    1. Beigeordnete Anna Maria Weisbrod, 2.Beigeordneter Heinz-Peter Mertens, 3. Beigeordnete Katrin Vetters. aj

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