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    Portale der Tunnel Hollerich und Langenau entstehen nach altem Vorbild

    Die Arbeiten an den aufgeweiteten Bahntunneln Hollerich und Langenau gehen in die letzte Phase. Bis zum Fahrplanwechsel im Dezember soll die Strecke wieder durchgehend zweigleisig sein. Im November sollen die dafür notwendigen Gleisarbeiten beginnen. Derzeit werden die Portale der um 1860 gebauten Bahnunnel wieder hergestellt und mit Natursteinen versehen.

    Der Beton des aufgeweiteten Tunnels Hollerich ist am Westportal am Gewerbegebiet Elisenhütte bereits mit Steinen aus Grauwacke verkleidet.
    Der Beton des aufgeweiteten Tunnels Hollerich ist am Westportal am Gewerbegebiet Elisenhütte bereits mit Steinen aus Grauwacke verkleidet.
    Foto: Carlo Rosenkranz

    Nassau/Obernhof - Die Arbeiten an den aufgeweiteten Bahntunneln Hollerich und Langenau gehen in die letzte Phase. Bis zum Fahrplanwechsel im Dezember soll die Strecke wieder durchgehend zweigleisig sein. Im November sollen die dafür notwendigen Gleisarbeiten beginnen. Derzeit werden die Portale der um 1860 gebauten Bahnunnel wieder hergestellt und mit Natursteinen versehen.

    Das Ostportal am Hollerich ist bereits fertiggestellt, an den anderen wird noch gearbeitet. Um die ursprüngliche Optik wieder herzustellen, wurde der Beton mit einer ungefähr 35 Zentimeter dicken Verblendung aus Steinen versehen. Das original Material aus Schiefer wurde nicht wieder verwendet. „Das wäre aufgrund des größeren Querschnitts der Tunnelröhre nicht möglich gewesen“, erläutert Martin Globig von der DB Projektbau, der die Maßnahme vor Ort überwacht. Der Auflage, die ursprüngliche Charakteristik des Mauerwerks wieder herzustellen, komme man durch die Verwendung neuen Materials nach. Verwendet wurde regionale Grauwacke. „Es wurde begutachtet und für gut befunden“, sagt Globig. Zudem sei das Material langlebiger als der ursprünglich vorhandene Schieferstein.

    Auf ein ein Meter hohes Betonfundament wurde die rund 7 Meter hohe Steinmauer aufgesetzt, die rund 19 Meter in der Breite misst. Die Tunnelröhre ist mit einem vorgesetzten Sandstein versehen. „In dieser Art werden alle vier Portale gebaut“, sagt der Bauingenieur. Auch früher sei der Sandstein vorhanden gewesen. „Alles wird später ganz ähnlich aussehen wie vor der Baumaßnahme“, verspricht Globig. Bis Dezember soll die Gesamtmaßnahme weitgehend abgeschlossen sein und der Bahnverkehr wieder auf zwei Gleisen abgewickelt werden. Gerade bei den Verblendarbeiten an den Portalen sei man jedoch sehr abhängig von der Witterung. „Starken Regen oder Frost können wir gar nicht gebrauchen“, sagt der Fachmann. crz

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