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Plötzlicher Besuch von der Roten Liste: Eine junge Rebensattelschrecke am Hosenbein

Plötzlich krabbelt während der Exkursion auf der Dörscheider Heide ein kleines Tierchen am Hosenbein von Gästeführerin Ute Grassmann hoch: „Axel, schau mal, was ist das denn?“, ruft sie den Experten von der SGD Nord herbei. Axel Schmidt sieht nur kurz aus der Nähe nach: „Das ist eine Rebensattelschrecke“, ist er sich sicher, „die steht ganz oben auf der Roten Liste der bedrohten Arten.“

Rebensattelschrecke. Foto: Andreas Jöckel
Rebensattelschrecke.
Foto: Andreas Jöckel

Allerdings ist das Exemplar noch lange nicht ausgewachsen. Es befindet sich noch im Larvenstadium, in dem Schrecken den ausgewachsenen Tieren jedoch schon sehr ähnlich sehen.

Laut Schmidt stammt die hier nun lebende Art von der ursprünglichen Steppensattelschrecke ab. Auf jeden Fall sei das Tierchen ein Paradebeispiel für spezielle Arten, die auf der Dörscheider Heide leben. Es handle sich um eine vom Aussterben bedrohte Offenlandart, für die eben genau die Art von freigestellten Flächen zum Überleben notwendig ist, wie sie an den Rheinhängen zwischen der Loreley und Burg Gutenfels gepflegt werden. aj

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