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Kommentar: Loreley-Pläne vollständig umsetzen, aber ganz ohne Kitsch!

Andreas Jöckel zur Neugestaltung des Loreley-Plateaus

Die Vorarbeit ist vollbracht. Wer hätte vor fast einem Jahr vorbehaltlos daran geglaubt, dass die Verbandsgemeinde Loreley in die Lage versetzt wird, den frisch gekürten Siegerentwurf des europaweiten Ideenwettbewerbs umzusetzen? SGD Nord und Verbandsgemeinde Loreley haben an einem Strang und damit einen Bundeszuschuss über 5 Millionen Euro an Land gezogen. Innenminister Roger Lewentz sagte zunächst 4 Millionen Euro vom Land zu und legte schließlich mit weiteren 500.000 Euro noch eine Schippe drauf.

Der Planungsverband Loreley (VG, Bornich und St. Goarshausen) brachte den Bebauungsplan auf den Weg. Letztlich ist der VG auch gelungen, die Besitzverhältnisse auf der Loreley-Spitze zu entwirren. Als Eigentümerin hat die Kommune jetzt alle Fäden in der Hand.

Wünschenswert wäre nun, dass die Pläne des Werkteams komplett umgesetzt werden – inklusive der Kristalle. Ein Gelände, das die Besucher schrittweise an die Rheinromantik heranführt und der Fantasie zum Begreifen des Mythos freien Lauf lässt. Nicht hilfreich dabei wäre eine kitschige Loreley-Skulptur, die jegliche Romantik im Keim erstickt.

Nicht zu vergessen: Zum Gesamtplan gehört auch das in einen Weinberg eingebettete Hotel im Bereich des heutigen Campingplatzes. Der Investor Nidag hat keinen Hehl daraus gemacht, dass sich zahlungskräftige Partner dafür nur finden, wenn das gesamte Plateau eine gewisse Klasse hat.

E-Mail: andreas.joeckel@rhein-zeitung.net

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