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    Flächennutzungsplan auf Zielgerade

    VG Nastätten. Der Rat der Verbandsgemeinde hat in seiner jüngsten Sitzung die zahlreichen Anmerkungen zur Änderung des Flächennutzungsplans im Zusammenhang mit sogenannten Potenzialflächen für Windkraftanlagen gewürdigt. 

    Windkraft, Fluch oder Segen? Um eine Situation wie im Hunsrück zu vermeiden, stellt die VG Nastätten den Flächennutzungsplan auf. Das Foto hat RLZ-Leser Bernd Saueressig gemacht.
    Windkraft, Fluch oder Segen? Um eine Situation wie im Hunsrück zu vermeiden, stellt die VG Nastätten den Flächennutzungsplan auf. Das Foto hat RLZ-Leser Bernd Saueressig gemacht.

    Von unserem Redakteur Markus Eschenauer

    Rund 20 einzelne Punkte erklärte Andreas Heuser vom Planungsbüro Karst erst, dann stimmte das Gremium darüber ab. Diskussionen unter den Ratsmitgliedern gab es keine, und es müssen auch keine Aspekte in das Werk eingearbeitet werden. Damit kann der Flächennutzungsplan nun die letzten Hürden bis zu seiner Rechtskraft nehmen.

    Bevor es ans Abstimmen ging, schickte Bürgermeister Jens Güllering noch einige Worte voraus. Mit der Würdigung begebe man sich auf die Zielgerade eines Verfahrens, welches mit dem Planfeststellungsbeschluss des Verbandsgemeinderates am 24. November 2011 - also vor fast genau drei Jahren - begonnen hat, erklärte der Verwaltungschef zum Einstieg. Dann betonte er erneut das Ziel, das mit dem Flächennutzungsplan verfolgt wird, nämlich dem ungeordneten Ausbau von Windenergieanlagen entgegenzuwirken.

    Ohne Flächennutzungsplan könnten Investoren für beliebige Flächen Anträge auf Errichtung von Windenergieanlagen stellen und dann ein Anspruch auf Genehmigung bestünde. Der Grund: Windkraftanlagen gehören nach geltendem Baurecht zu den sogenannten privilegierten Vorhaben im Außenbereich. "Ein rechtskräftiger Flächennutzungsplan mit ausgewiesenen Potenzialflächen (Sonderbauflächen) ordnet einen möglichen Ausbau und führt dazu, dass Genehmigungen, wenn überhaupt, ausschließlich für Anlagen auf entsprechende Potenzialflächen erteilt werden können", erläuterte Güllering.

    Seine Vorbemerkungen zur Windkraft beendete der VG-Bürgermeister mit einer Bitte an die Adresse aller politischen Verantwortungsträger. "Lasst uns die aktuelle Diskussion zur Windenergie ausweiten und gemeinsam darüber nachdenken, welche Möglichkeit neben Windkraft noch bestehen, um unseren Beitrag zur gewollten und wie ich finde sinnvollen Energiewende zu leisten." Diese Worte dürften zumindest die Aktiven der Niederwallmenacher Bürgerinitiative gern gehört haben - schließlich ist es genau eines der Ziele, die sie mit ihrem Einsatz erreichen möchten.

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