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Steinebach

Steineroth: Drei Monate Bauzeit am Schwedengraben

Joachim Weger

Völlig einstimmig handelte der Gemeinderat am Mittwochabend die Tagesordnung seiner jüngsten Sitzung ab. Im Gasthof „Zum Stollen“ ging es unter Vorsitz von Ortsbürgermeister Hans-Joachim Greb um das neue Wohnbaugebiet „Engelbach“, zu dessen Bebauungsplan der Rat zumeist formale Festsetzungen zur Kenntnis nahm. Beschlossene Sache für das neue Teilgebiet „Engelbach 2“ sind dagegen neue textliche Festlegungen sowie die Verfahrensbeteiligung von Fachbehörden und Öffentlichkeit.

In Steinebach wurde jetzt mit dem Ausbau des letzten Teilstücks der Schwedengrabenstraße begonnen. Der Gemeinderat beschloss am Mittwoch das Bauprogramm.  Foto: Joachim Weger
In Steinebach wurde jetzt mit dem Ausbau des letzten Teilstücks der Schwedengrabenstraße begonnen. Der Gemeinderat beschloss am Mittwoch das Bauprogramm.
Foto: Joachim Weger

Klar im Vordergrund der Beratung stand das Bauprogramm zur Erschließung des Reststücks der Schwedengrabenstraße. Dabei handelt es sich um den obersten Bauabschnitt und damit um das restliche Teilstück der Straße. Der gut 300 Meter lange Abschnitt beginnt an der Einmündung zur Industriestraße und endet oben an der Kreisstraße, wo zugleich die Gemarkungsgrenze zur Nachbargemeinde Malberg-Steineberg verläuft. Hauptsächlich dreht sich die Maßnahme um die Erneuerung der sehr schadhaften Fahrbahn. Die zuvor vom Gemeinderat beauftragte Fachfirma aus Freusburg hat inzwischen mit den Arbeiten begonnen. Dazu ist eine Vollsperrung der öffentlichen Verkehrsflächen erforderlich. Eine örtliche Umleitung wurde eingerichtet.

Wie der Bauleiter Nicolas Dornseifer im RZ-Gespräch mitteilte, ist mit einer etwa dreimonatigen Bauzeit zu rechnen. Zentraler Punkt ist eine sechs Meter breite bituminöse Fahrbahn sowie ein einseitiger Gehweg, der mit grauen Betonsteinen in Pflasterbauweise angelegt werden soll. Entlang des Gehwegs wird eine erdverkabelte Straßenbeleuchtungsanlage mit LED-Leuchten hergestellt. Gemäß Bauprogramm sollte der spätere Mastabstand der Leuchten 40 bis 50 Meter betragen. Die Entwässerung wird programmgemäß über neue Rinnen und Straßenabläufe erfolgen, und zwar in den Kanal der Verbandsgemeindewerke. Bestandteil des Ausbaus sind auch etliche Nebenkosten, so etwa für Planung, Vermessung, Grunderwerb, Grenzanzeigen und Ausgleichsflächen.

Mit einem Kostenvolumen von 355.000 Euro ist dieser letzte Teilstück-Ausbau der Schwedengrabenstraße die größte Einzelmaßnahme im diesjährigen Haushalt der Gemeinde Steinebach. Wie bereits im weiten Vorfeld im Gemeinderat beschlossen, werden die tatsächlichen Baukosten später zu 90 Prozent auf die Grundeigentümer umgelegt. Von dieser Umlage wird allerdings die Ortsgemeinde größtenteils selbst betroffen sein.

Von unserem Mitarbeiter Joachim Weger

Altenkirchen Betzdorf
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