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Wallmenroth

Starken Lärmschutz an Siegstrecke eingefordert

Das Eisenbahn-Bundesamt führt derzeit ein Verfahren zur Lärmaktionsplanung für Hauptverkehrsstrecken durch. Dazu gehört auch die Siegstrecke. In dem Verfahren konnten bis 7. März Stellungnahmen abgegeben werden. Wallmenroths Ortsbürgermeister Michael Wäschenbach hat sich dazu für die Gemeinde geäußert. Als Landtagsabgeordneter will er diese Stellungnahme aber auch für die Siegstrecke der Bahn von Niederschelderhütte bis Scheuerfeld gewertet wissen. Vor allem Mudersbacher Bürger seien hier sehr stark betroffen. Sollte die Siegstrecke saniert werden, so wird ein umfassender Lärmschutz gefordert, ist die Botschaft der Stellungnahme.

Güterverkehr auf der Siegstrecke der Bahn sorgt für Lärm. MdL Wäschenbach fordert mehr Lärmschutz ein. Archivfoto: Andreas Neuser
Güterverkehr auf der Siegstrecke der Bahn sorgt für Lärm. MdL Wäschenbach fordert mehr Lärmschutz ein. Archiv
Foto: Andreas Neuser

So betont Wäschenbach, dass man im Zuge der Mobilitätswende die Stärkung und den Ausbau des Schienenverkehrs begrüßt. Sollten aber die Vorstellungen der Bundespolitik realisiert werden, die DB-Strecke Köln-Siegen-Gießen als Bypass für den Güterverkehr im Rheintal aufzurüsten, dann werden immissionstechnisch Probleme gesehen. "Die Lebensqualität in Wallmenroth würde durch den dann stark ansteigenden Güterzugbetrieb stark beeinträchtigt. Der kleine Gewinn einer prognostizierten Verbesserung beim Personenverkehr wäre von allen Einwohnern der betroffenen Bereiche mit einem sehr hohen Preis zu bezahlen", heißt es in einer Stellungnahme von Wäschenbach.

So werden die Aussagen aus dem Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung unterstützt, dass der Schienenlärm bis 2020 halbiert werden soll. "Wir setzen uns für das Verbot lauter Güterwagen auch auf EU-Ebene ein. Das lärmabhängige Trassenpreissystem werden wir weiterentwickeln. Wir wollen die Forschung, Entwicklung und Markteinführung von innovativen Lärmvermeidungstechniken sowie von lärmarmen Güterwagen fördern", heißt es in dem Koalitionsvertrag weiter. "Wir wollen bei deutlicher Verkehrszunahme auch an Bestandsstrecken der Schiene und an Fernstraßen in Trägerschaft des Bundes flexibel erhöhte Lärmschutzmaßnahmen ergreifen", wird schließlich festgehalten.

So fordert Wäschenbach, dass an der Siegstrecke weitere Messstationen für ein umfassendes Lärmmonitoring eingerichtet werden. Ebenso werden neben neuen aktiven Lärmelementen am Wagenmaterial Lärmschutzwände an der Strecke selbst gefordert. Dazu gehören bei der Ertüchtigung der Siegstrecke nach dem Bundesverkehrswegeplan umfassende Lärmschutzwände. Zusätzlich wird bei Straßenneubauten im Verlauf der Bahntrasse, so der B 62 in Mudersbach, eine Gesamtlärmbetrachtung gefordert, die bis hin zu notwendigen Einhausungen oder Tunnelabschnitten führen könne. an

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