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    Rott feiert endlich den Kita-Neubau

    Groß, hell, freundlich modern – so präsentiert sich der neue Rotter Kindergarten, der am Freitagvormittag nun auch offiziell seiner Bestimmung übergeben wurde.

    Zur Eröffnungsfeier war neben Kindern, Eltern und Erziehern noch jede Menge lokale Prominenz angereist, um mit eigenen Augen zu sehen, was so lange brauchte, um Wirklichkeit zu werden. Es sei eine nicht immer leichte Wegstrecke gewesen, seit man im November 2010 den Bauantrag für einen – damals noch dreizügigen – Kindergarten gestellt habe, so Verbandsgemeindebürgermeister Josef Zolk, der sich von Anbeginn an mit viel Herzblut für den Neubau eingesetzt und somit als Gastredner an diesem Morgen auch das erste Wort hatte. Später hatte man festgestellt, dass drei Gruppen bei Weitem nicht ausreichen würden. „Im Gegensatz zu anderen Verbandsgemeinden wachsen wir noch", so Zolk im Hinblick auf die Demografie-Diskussion. Zumal die Öffnung für Kinder unter drei Jahren auch langfristig den Bestand sichern würde. Zolk bedankte sich nicht nur bei seinen Mitarbeitern und beim VG-Rat dafür, dass sie trotz vieler Hindernisse und hoher Kosten den Weg stets mitgegangen seien. „Immerhin bleiben von den 2,5 Millionen Euro Baukosten fast 2 Millionen an der Verbandsgemeinde hängen", so der Politiker. Auch dankte er Landrat Michael Lieber, dessen Anwesenheit, so Zolk, Beleg dafür sei, wie viel auch der Kreis im Bereich Kindergarten in den vergangenen Jahren getan habe. Ohnehin hätten alle an einem Strang gezogen – alle, bis aufs Land.

    Dieser Meinung schlossen sich auch Zolks Nachredner an, so auch der Landrat, der dem VG-Bürgermeister dafür dankte, noch einmal aufgezeigt zu haben, wer hier was bezahlt hat. Ortsbürgermeister Hartmut Krämer freute sich danach, dass das Haus nun nach „erheblichen Geburtswehen" stehen würde. „Auch wenn uns die Ungeduld manchmal übermannt hat, so sind uns die Schwierigkeiten nicht verborgen geblieben", so der Ortschef. Der neue Kindergarten sei nicht nur wunderschön geworden, auch sei er – neben einer guten Infrastruktur und Arbeitsplätzen – für junge Familien ein wichtiger Standortfaktor. Auch Krämer konnte sich Seitenhiebe aufs Land nicht verkneifen. In Mainz habe man sogar die Telefone abgestellt, um unangenehmen Nachfragen aus dem nördlichen Rheinland-Pfalz zu entgehen. Das Ganze sei kein guter Umgang miteinander. Viel bliebe nun nicht mehr zu sagen, außer allen eine gute und unfallfreie Fahrt auf der K 8 von und zum Kindergarten zu wünschen, womit Krämer auf eine seit langem schwelende Diskussion um die marode Kreisstraße vor der Tür des neuen, schmucken Kindergartens anspielte.

    Ansonsten war der Vormittag von reiner Harmonie geprägt. Allgegenwärtig waren Lob und Freude über den gelungenen Bauabschluss. Neben den Gastrednern hatte auch der Flammersfelder Kindergarten eine Überraschung im Gepäck: Die Kinder hatten ein kleines Lied einstudiert, das sie mit viel Enthusiasmus vortrugen. Deren Leiterin Margit Bitzer verabschiedete die Rotter und Eichener Kinder mit einem lachenden und einem weinenden Auge. „35 Jahre haben die Kinder von hier unsere Einrichtung besucht, doch wir waren von Anfang an überfüllt." Sonja Roos

    Zusatz: Die neue, ebenerdige Kindertagesstätte in Rott erstreckt sich auf einer Fläche von über 1000 Quadratmetern. 80 Kinder finden hier Platz, darunter 26 Kinder im Bereich unter drei Jahren. Das Farbkonzept in den gruppen mit den vier Grundfarben Rot, Gelb, Blau und grün soll den Kindern bei der Orientierung helfen. Leiterin der Einrichtung ist Meike Schmidt, die bei der Eröffnungsfeier sowohl von der Orts-, als auch von der Verbandsgemeinde ein Wappen auf Schiefer erhielt. Die Flächen, auf denen der Neubau am Ortsrand von Rott entstand, wurden von der Rotter Familie Schumacher „zu fairen Bedingungen“ veräußert, so dass diese das Projekt erst am jetzigen Standort ermöglichten. Auch ein Name wurde bereits gefunden: In einer Kinderkonferenz einigten sich Eltern, Erzieher und natürlich die kleinen Besucher auf den Namen „Schatzkiste“, der nun aber noch vom VG-Rat bestätigt werden muss. sr

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