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    Freudenberg

    Ein spektakuläres Wiedersehen mit Jim Knopf

    Zum Jubiläum „50 Jahre Kindertheater auf der Südwestfälischen Freilichtbühne Freudenberg“ gibt es ein spektakuläres Wiedersehen mit „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“: Sogar ein Feuer speiender Vulkan ist auf dem Kuhlenberg zu erleben.

    Bei der Premiere entfachten die große Spielfreude des Ensembles, die aufwendigen Kulissen, die faszinierenden Kostüme, schöne Choreografien, farbenprächtige Massenszenen und tolle Spezialeffekte flammende Begeisterung im ausverkauften Haus.

    Nicht von ungefähr konnten in den bisherigen 49 Spielzeiten des Kindertheaters 1,6 Millionen Zuschauer begrüßt werden. Bei der Saisoneröffnung hoben Bühnenvorsitzender Harald Bruch und stellvertretender Bürgermeister Daniel Knie das enorme Engagement der ehrenamtlichen Freudenberger Theaterleute hervor, auf die man das Motto der drei Musketiere – derzeit in der 63. Spielzeit des Erwachsenentheaters zu erleben – sehr gut übertragen könne:„Einer für alle, alle für einen!“

    Das Kinderstück „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivfahrer“ nach dem Buch von Michael Ende kommt in einer Bearbeitung von Katrin Krämer daher, inszeniert von Andrea Geldsetzer und Katrin Krämer für die Freilichtbühne Freudenberg. Mit dem beliebten Kinderbuchklassiker haben sie eine zeitlose Geschichte gewählt, die auch heute noch aktuelle Themen aufgreift. Es geht es um den Wert von Freundschaft, um Anderssein und Akzeptieren von Anderssein.

    Die Premierengäste erlebten eine spannende, witzige, einfallsreiche und auch zum Nachdenken anregende Inszenierung mit Darstellern, die ihre Rollen völlig ausfüllten und allesamt überzeugten. Die Geschichte beginnt damit, dass ein Postbote ein Paket auf die Insel Lummerland bringt, in dem sich ein Baby befindet, dem sich die Inselbewohner Frau Waas (Ruth Homrich), Herr Ärmel (Jochen Kretzer) und Lukas (Michael Krämer) annehmen und den Winzling Jim Knopf taufen. Sie kommt ins Rollen, als dieser zum Jungen heranwächst und König Alfons der Viertel-vor-Zwölfte (Michael Fischbach) möchte, dass Lukas seine Lokomotive Emma abschafft, da die Insel sonst künftig für alle zu klein ist, der Lokomotivführer darum beschließt, Lummerland zu verlassen, und Jim seinen besten Freund Lukas nicht verlieren und begleiten will.

    Die Rolle des Jim spielte die erst zwölf Jahre alte Louisa Assing erstaunlich souverän. Die Reise führt die Freunde an fremdartige Orte und zu Begegnungen mit Fremden, aus denen oft Freunde werden. In Mandala begegnen sie Ping Pong (Corinna Kruse), die ihnen ein üppiges Mahl und Zutritt zum Palast verschafft, den die Bonzen verwehrt haben – der asiatische Stockkampf mit über zwei Meter langen Stäben ist atemberaubend –, erfahren vom Kaiser (Stephan Bäumer), dass seine Tochter Prinzessin Li Si (Lena Dickel) von Seeräubern nach Kummerland verschleppt wurde und wollen sie suchen. Dabei geraten Lukas und Jim in eine Wüste und erleben eine Fata Morgana – hier spielen Kinder als Kakteen, Palmen und Geier mit, während die Kleinsten unter den Bewohnern Mandalas und in der Drachenstadt mitspielen. Der so bedrohlich wirkende Scheinriese TurTur (Rainer Zang) verliert für die Freunde allen Schrecken, als sie ihn näher kennen lernen: Er ist so schrecklich allein, weil alle sich vor ihm fürchten und weglaufen, hat sich so gesehnt, darüber zu reden, das doch an jedem Menschen was Besonderes ist. „Endlich habe ich Freunde“, freut er sich. Halbdrache Nepomuk (Natalie Wenger) wehklagt, weil seine Mama ein Nilpferd war und er deshalb von den Volldrachen geschnitten wird. Jetzt ist ihm auch noch das Feuer in seinem Vulkan ausgegangen, was als Schande gilt. Da lernt sie Lukas und Jim kennen, die den Vulkan wieder in Gang bringen. Nepomuk kann seinen neuen Freunden auch weiterhelfen und verraten, wie sie in die geheime Drachenstadt gelangen. Dort treffen sie den gefährlichen Drachen Frau Mahlzahn. Wird Jim das Geheimnis seiner Herkunft erfahren? Kann die Prinzessin von Mandala gerettet werden? Und gelingt es Jim und Lukas, in ihre Heimat zurückzukehren? Das soll jeder selbst erleben! Eva-Maria Stettner

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