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Hermeskeil

Ruwer-Hochwald-Radweg: Bahn frei am langen Wochenende

Der Ruwer-Hochwald-Radweg nutzt die Trasse der ehemaligen Hochwaldbahn und verbindet den Hochwald mit dem Moseltal. Bei rund 350 Metern Höhendifferenz zwischen Hermeskeil und Ruwer ergibt sich die Fahrtrichtung von selbst. Einen bequemen Rücktransfer zwischen den Orten bietet der RegioRadler Ruwer-Hochwald, die Fahrt sollte man unbedingt reservieren.

Lohnenswert ist ein Abstecher zur Burg Heid.  Foto: ideemedia/Schönhöfer
Lohnenswert ist ein Abstecher zur Burg Heid.
Foto: ideemedia/Schönhöfer

Unser Tipp: die Tour in Ruwer mit dem Bustransfer beginnen, um nach dem Radeln den Riesling am Moselufer ohne Zeitdruck genießen zu können. Auf den Sattel schwingen wir uns in Hermeskeil. Der Ruwer-Hochwald-Radweg beginnt mit einem Höhepunkt, dem privaten Dampflokmuseum.

Wir sind noch nicht richtig in Tritt, da weist ein Schild auf das nächste Museum hin. Drei Kilometer entfernt liegt die Flugausstellung Peter Junior an der Hunsrückhöhenstraße. Auf dem Ruwer-Hochwald-Radweg rollen wir unter der A 1 hindurch über die Hochebene nach Reinsfeld. Im Ort können wir mit der Hochwaldbahn Wiesel ein Eisenbahnrelikt bewundern und uns am Rastplatz oder in einer Gaststätte stärken. Durch Wald und Wiesen geht es weiter. Auf der Wasserscheide zwischen Kell und Reinsfeld ist der höchste Punkt der Strecke erreicht. Nun beginnt der eigentliche Fahrradgenuss. Bis Ruwer verläuft der Radweg stetig bergab. Wer genug Zeit mitbringt, kann einen Abstecher zum knapp zwei Kilometer entfernten Stausee mit Freibad und Campingplatz unternehmen. Auf dem Ruwer-Hochwald-Radweg radeln wir anschließend durch die Wiesenlandschaft der Keller Mulde und überqueren vor Niederkell erstmals die Ruwer. Der Radweg führt im dichten Wald immer in Flussnähe talwärts. Beim ehemaligen Bahnhof Lampaden, von dem ein Parkplatz mit Raststation geblieben ist, lohnt sich ein Abstecher zur Burg Heid. Nach Pluwigerhammer wird das Tal schmäler, und wir erhaschen im Vorbeifahren einen Blick auf die Fabrikgebäude der ehemaligen Romika-Schuhfabrik. Bei Gut Sommerau sollte man sich den Abstecher nach Sommerau und zur Burgruine Sommerau nicht entgehen lassen.

In Sommerau beginnt die Weingegend. Wir radeln durch die bewaldete Ruweraue an mehreren Mühlen vorbei und passieren vor Waldrach eine auffällige Radwegbrücke aus sibirischer Lärche. In Waldrach verdient der Nachbau einer römischen Wasserleitung unsere Aufmerksamkeit. Die Landschaft ist nun vom Weinbau geprägt, und wir können den Rest der Strecke gemütlich ausrollen. Am Bahnhof Ruwer sind wir schließlich zurück am Ausgangspunkt.

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