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Kirn

Ausgezeichneter Radweg mit Glamour an Glan und Blies

Der Glan-Blies-Radweg wurde auf der Internationalen Tourismusbörse (ITB) in Berlin wieder mit vier Sternen ausgezeichnet. Nach Ablauf des ersten Klassifizierungszeitraums als ADFC-Q-Route hat sich der Glan-Blies-Radweg erneut erfolgreich prüfen lassen. Familienfreundlich, abwechslungsreich und bestens beschildert führt der Radweg von Sarreguemines hinter der französischen Grenze bis nach Staudernheim an der Nahe. Auf weiten Streckenabschnitten verläuft er nahezu eben auf ehemaligen Bahntrassen. Immer in der Nähe sind die Flüsse Glan und Blies.

Foto: Marga Kloiber/Fa

Von Sarreguemines geht es flussaufwärts der Nahe entgegen. Schon bald erreicht man den Europäischen Kulturpark Bliesbruck-Reinheim, dessen römische und keltische Ausgrabungen einen Besuch wert sind. Auf einer ehemaligen Bahntrasse führt der Radfernweg weiter nach Blieskastel, wo die barocke Altstadt zu einer ausgiebigen Rast einlädt. In Homburg locken die Schlossberghöhlen und das Römermuseum in Schwarzenacker. Die Route verlässt die Blies, um nach wenigen Kilometern bei Waldmohr auf den Glan zu treffen. Im Erholungsgebiet „Bruchwiesen“ bietet sich Gelegenheit für eine Pause, bevor eine Tretbootfahrt am Ohmbachsee angesagt ist. Danach grüßt im Kuseler Land der Remigiusberg mit seiner Kirche und der Michelsburg. Ein Abstecher zur Burg Lichtenberg, einer der größten Burgen Deutschlands, gehört auch zum Mittelalterprogramm. Ab Altenglan wartet ein Raderlebnis der besonderen Art: Radfahren auf Schienen. Auf einer 40 Kilometer langen, stillgelegten Bahntrasse kann bis Staudernheim das Glantal mit einer Fahrraddraisine erkundet werden. Die Fahrräder können natürlich mitgenommen werden.

Als Zwischenstopp bieten sich die alte Schmiede in Bedesbach, die Ölmühle in St. Julian, die ehemalige Propsteikirche in Offenbach-Hundheim und das Städtchen Meisenheim an. Auf den Spuren von Hildegard von Bingen trifft man kurz vor Ende der Tour auf die Klosterruine Disibodenberg. Im Weinland Nahe mündet der Glan dann bei Staudernheim in die Nahe. Zum Abschluss lohnt ein Besuch im Freilichtmuseum oder auf dem Barfußpfad in Bad Sobernheim.

Infos: Naheland-Touristik, Bahnhofstraße 37, Kirn/Nahe, Telefon 06752/137 610

Weitere Ausflugstipps aus der Region gibt es unter www.gastlandschaften.de

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