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Limburg-Weilburg

Gefährliche Flucht in die Sucht: Wie Corona die Hilfe für Alkohol- oder Drogenabhängige erschwert

Wenn im Leben der Halt fehlt, dann braucht es Routinen. Diese schaffen mit der Zeit Sicherheit und können den Weg in die Selbstbestimmung ebnen. Für suchtkranke und seelisch belastete Menschen ist es deshalb umso bedeutender, beständige Kontakte zu haben. In einer Pandemie sind Begegnungen jedoch nur stark eingeschränkt möglich. Aus diesem Grund haben im vergangenen Jahr auch weniger Menschen bei der Suchthilfe Rat gesucht als noch in den Jahren zuvor, wie der Verein für Integration und Suchthilfe (VIS) in seiner Jahresbilanz veröffentlicht.

Von Anna-Lena Fischer Lesezeit: 4 Minuten