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Die Gemeindeschwesterplus: Beraten, zuhören, kümmern

Das Modellprojekt der Gemeindeschwesterplus wurde im Juli 2015 von der Landesregierung ins Leben gerufen. Es ist auf dreieinhalb Jahre angelegt und endet im Dezember 2018. Insgesamt 18 Gemeindeschwestern arbeiten zurzeit an 13 Pflegestützpunkten in Rheinland-Pfalz.

Für das Projekt wurden sieben Modellregionen ausgesucht: Alzey-Worms, Birkenfeld, Bitburg-Prüm, Koblenz, Neuwied, die Stadt und der Landkreis Kaiserslautern sowie die Stadt Landau mit dem Landkreis Südliche Weinstraße. Die jeweiligen Regionen haben wiederum Gemeinden oder Stadtteile bestimmt, in denen ihrer Einschätzung nach der "Kümmerer"-Bedarf für alte Menschen relativ groß erschien.

Das Land fördert die 18 Stellen der Gemeindeschwesterplus zu 100 Prozent. Dabei entstehen laut dem Gesundheitsministerium in Mainz Kosten von voraussichtlich 3 Millionen Euro. Ob das Konzept über 2018 hinaus verlängert wird, ist bisher noch offen.

Aufgabe der Gemeindeschwesterplus ist es, hochbetagte Menschen, also Senioren von 80 Jahren und älter, in ihren Büroräumen zu empfangen oder zu Hause zu besuchen. Sie berät, hört zu und kümmert sich. Ziel ist es, die Selbstständigkeit alter Menschen möglichst lange zu erhalten. Dafür arbeitet die Gemeindeschwesterplus eng mit ihrer jeweiligen Kommune zusammen sowie mit bestehenden sozialen Unterstützungssystemen vor Ort, wie beispielsweise Kirchen- und Ortsgemeinden, aber auch mit der Nachbarschaft. Die Inanspruchnahme der Dienste der Gemeindeschwesterplus ist kostenfrei.

Ihr Weg zur Gemeindeschwesterplus: www.gemeindeschwesterplus.rlp.de

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