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Rheinland-Pfalz

Hintergrund: Beinhäuser in Deutschland

Außer in Oppenheim gibt es in Rheinland-Pfalz noch weitere Beinhäuser:

Am Karner im Westhofen ist seit mehr als 400 Jahren nichts mehr verändert worden. Er geriet in Vergessenheit und wurde erst 1981 bei Bauarbeiten an der Kirche St. Peter und Paul wiederentdeckt. Die Gebeine von rund 3000 Menschen sollen dort liegen. In Alken befindet sich das Beinhaus am Aufgang zur Michaelskirche.

Der Wandschmuck der "Goldenen Kammer" in der Kölner Ursulakirche wird durch Gebeine gebildet. Der Legende nach sollen die Knochen von der Heiligen Ursula und 11 000 Begleiterinnen stammen, die dort den Märtyrertod gefunden haben sollen.

Ossuarien waren in Bayern sehr weit verbreitet. In den Orten Greding und Cham beherbergen Karner aus dem 13. und 14. Jahrhundert heute noch zwischen 2500 und 5000 Tote. In Iphofen wurde das Beinhaus nach alten Fotografien 1998 rekonstruiert.

Im niederbayerischen Dingolfing sind an die 60 Totenköpfe aus dem 19. Jahrhundert im Gebeineraum der Dreifaltigkeitskirche ausgestellt. Auf den Stirnbeinen sind jeweils der Name und die Lebensdaten der Verstorbenen aufgemalt.

Skelette in edlem Goldornat befinden sich im oberbayerischen Rott am Inn und im oberpfälzischen Waldsassen. Es soll sich um die Gebeine von Heiligen handeln.

Mainzer Rhein-Zeitung
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