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    55 Ideen für mehr Natur im Garten bei der Rheinland-Pfalz-Ausstellung

    Eine bunte Blütenpracht, eingebettet in Sträucher und Bäume, das beruhigende Plätschern eines Teiches, ein Holzhaufen, in dem Igel Unterschlupf finden - und dazwischen Bänke, auf denen die Besucher der Rheinland-Pfalz-Ausstellung die Idylle auf sich wirken lassen können.

    So könnte ein Naturgarten aussehen. Die Besucher finden in den Beeten Karten mit Anregungen, die auch modellhaft dargestellt sind. 
Foto: Braun
    So könnte ein Naturgarten aussehen. Die Besucher finden in den Beeten Karten mit Anregungen, die auch modellhaft dargestellt sind.
    Foto: Braun

    Mainz - Eine bunte Blütenpracht, eingebettet in Sträucher und Bäume, das beruhigende Plätschern eines Teiches, ein Holzhaufen, in dem Igel Unterschlupf finden - und dazwischen Bänke, auf denen die Besucher der Rheinland-Pfalz-Ausstellung die Idylle auf sich wirken lassen können.

    Anke und Peter Lorenz blättern in einem Katalog, den sie kurz zuvor am Stand der Gärtnerei Ahornblatt mitgenommen haben. Das junge Paar ist gerade ins eigene Heim eingezogen und möchte einen Naturgarten anlegen. Weg vom Koniferen-Einheits-Grün, hin zu einer Bepflanzung, die den Wechsel der Jahreszeiten widerspiegelt."In unserer Umwelt ist so wenig Natürliches", findet Anke Lorenz. "Daher möchte wir die ursprüngliche Vegetation erhalten." Bei der darauf spezialisierten Firma Ahornblatt holen sie sich nun Anregungen.

    Das A und O im Naturgarten sind heimische Pflanzen, die so ausgewählt werden sollten, dass sie über lange Jahre gedeihen können, nennt Ahornblatt-Geschäftsführer Norbert Kleinz eine wichtige Voraussetzung. "Am richtigen Standort platziert, entwickeln sie sich auch ohne Dünger und ständiges Gießen prächtig", berichtet der Experte. "Sind die Pflanzen erst einmal richtig angewachsen, sind sie äußerst widerstandsfähig und damit auch pflegeleicht." Wer nur eine kleine Fläche zur Verfügung hat, für den gibt es Schmalgehölze wie etwa den Säulenapfel, die auch ohne Schneiden ihre ursprüngliche Form behalten. Frische Früchte aus eigenem Anbau: "Der Trend geht zum Urobst", hat Kleinz festgestellt. "Das sind alte, widerstandsfähige und sehr aromatische Sorten, die auf eigener Wurzel wachsen. Üblicherweise wird Obst auf fremde Wurzeln gesetzt."

    Ein Flyer mit 55 Ideen für mehr Natur im Garten liegt für Interessierte bereit. Darin auch Tipps, welche Pflanzen Nahrung für die Tierwelt liefern. So halten sich Bienen und Hummeln an Weidenkätzchen gütlich, Amseln und Rotkehlchen picken sich ihr Futter aus Herbstlaub, das unter die Sträucher gefegt werden sollte. Miniteiche dienen als Biotope für die Piepmätze.

    Auch beim Sprung in kühle Nass auf der eigenen Scholle setzen immer mehr Hausbesitzer auf Natur: Badeteich statt Swimmingpool lautet die Devise. Rolf Paffrath, spezialisiert auf Teichanlagen, spricht von einer großen Nachfrage. Schwimmteiche kommen ganz ohne Zusätze wie Chlor aus. Wasserpflanzen sorgen für klares, sauberes Wasser. Und auf die Frage zahlreicher Messebesucher "Ich habe Fadenalgen, was soll ich nur tun?" erwidert Paffrath schmunzelnd: "Gar nichts, denn dann ist alles in Ordnung, ist das ökologische und biologische Gleichgewicht hergestellt." Wen's dennoch stört, dem rät der Spezialist, die Algen einfach herauszufischen. sj

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