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Wahrer Pop: Cher entlockt ABBA-Songs schmerzhaft weise Töne

Wolfgang M. Schmit

Es gibt Menschen, die setzen sich eine Maske auf, um ihr Gesicht zu verbergen. Und es gibt Cher, die durch die Maske ihr wahres Gesicht zeigt. Cher ist eine Kunstfigur, die seit mehr als einem halben Jahrhundert auf der Bühne stehende Sängerin hat sich selbst dazu gemacht. Mithilfe von Schönheitsoperationen, roten, brünetten, blonden Perücken und einem stets perfekten Make-up, gewiss. Aber auch dank ihrer eisernen Disziplin – gerade tourt die 72-Jährige durch Australien – und dank ihrer seit dem Hit „Believe“ von 1998 nicht mehr wegzudenkenden, durch den Vocoder verfremdeten Stimme, mit der sie nun zehn Songs von ABBA eingesungen hat.

Cher ist Cher, muss es tautologisch heißen. Trotzdem monierten auch diesmal einige Kritiker, Cher klinge so künstlich, wie sie aussehe. Doch diese Natürlichkeits- und Authentizitätsprediger haben den Pop nicht verstanden. ...

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