München

Tatort-Preview: Flaue Dokumentation des realen Grauens

Amokläufe und Terroranschläge sind Sujets, die nicht nur deutsche Drehbuchautoren vor große Herausforderungen stellen. Vielleicht liegt es daran, dass diese Taten die Menschen so tief erschüttern, dass sich ihre Emotionen nur schwer in bewegten Bildern fassen lassen. Hinzu kommt die Frage nach dem Warum, die sich gerade in diesen Fällen vielen Menschen so drängend stellt und sich doch oft nicht so leicht beantworten lässt. US-Regisseure wie Gus van Sant haben ihre Antwort darin gefunden, das wahnsinnige Töten an US-Schulen leise und ohne tieferen Sinn zu beschreiben – und wurden dafür vom Feuilleton zugleich gefeiert und verdammt.

Christian Kunst Lesezeit: 3 Minuten
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