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    Koblenz

    Nach der Buga beginnt das große Aufräumen

    Erst das Vergnügen, dann die Arbeit: Nach dem rauschenden Buga-Abschlussfest hat in Koblenz das große Aufräumen begonnen. Das bedeutet auch, dass das Gelände zunächst voll gesperrt bleibt.

    Koblenz - Erst das Vergnügen, dann die Arbeit: Nach dem rauschenden Buga-Abschlussfest hat in Koblenz das große Aufräumen begonnen. Das bedeutet auch, dass das Gelände zunächst voll gesperrt bleibt.

    Allerdings soll sich das schnell ändern. Und: Es wird sich schon bald eine Gelegenheit für Schnäppchenjäger ergeben. Ein ganzer Teil des Inventars und auch ein Teil der Bepflanzung sollen verkauft werden.

    Zunächst einmal wird jetzt das bewegliche "Mobiliar" der Gartenschau eingesammelt - dafür ist auch heute noch das gesamte Gelände gesperrt. Nach und nach werden dann Teile wieder freigegeben. Den Anfang werden dabei die innerstädtischen Bereiche machen - wie Rheinufer, Schlosspark und Schloss. Das Festungsplateau wird mehr Zeit in Anspruch nehmen. Und die Diskussionen, ob und wo nach dem Ende der Gartenschau Zäune bestehen bleiben, Bereiche gar weiter eintrittspflichtig sein sollen, wird Politik und Verwaltung in Koblenz auch weiterhin beschäftigen (die RZ berichtete).

    Bei den Pflanzkübeln am Schloss kommt schweres Gerät zum Einsatz.
    Bei den Pflanzkübeln am Schloss kommt schweres Gerät zum Einsatz.
    Foto: Denise Hülpüsch

    Offen ist ab heute auf jeden Fall wieder Schloss Stolzenfels - diesen Tipp gibt die Generaldirektion Kulturelles Erbe. Das Schloss, das während der Buga großen Zulauf hatte, bleibt bis zur Winterpause geöffnet. Es kann ab heute im Rahmen regelmäßiger Führungen noch bis zum 30. November besichtigt werden.

    Wer sich ein ganz persönliches Souvenir von der Buga erwerben will, muss sich voraussichtlich noch bis zur zweiten Novemberhälfte gedulden. "Es wird einen Verkaufstag in der Fritschkaserne geben", kündigt Buga-Chef Hanspeter Faas im Gespräch mit unserer Zeitung an. Bei früheren Gartenschauen hatte man Inventar im Internet erwerben können. In Koblenz soll man in der ehemaligen Kaserne auf der Niederberger Höhe auf Schnäppchenjagd gehen können. Ein genauer Termin dafür steht noch nicht fest.

    Das Aufräumen hat begonnen: Überall auf dem Buga-Gelände werden jetzt die Ausstellungsbereiche – wie hier der Partnerschaftsgarten der Stadt Nevers – wieder abgebaut.
    Das Aufräumen hat begonnen: Überall auf dem Buga-Gelände werden jetzt die Ausstellungsbereiche – wie hier der Partnerschaftsgarten der Stadt Nevers – wieder abgebaut.
    Foto: Denise Hülpüsch
    „Der Sommerflor ist nach dem ersten Frost kaputt. Den werden wir wegschmeißen müssen.“ Buga-Chef Hanspeter Faas

    Natürlich wird man dort nicht alles kaufen können. Denn: Vieles gehört der Buga-GmbH gar nicht. Fahrzeuge sind überwiegend gesponsert oder geleast und gehen zurück. Ebenso verhält es sich mit den Dienst-Fahrrädern. Büro-Utensilien gehen vorrangig an die Stadt. Und beim Grün gibt es auch Einschränkungen: Die großen Kübelpflanzen und vieles andere gehören den Ausstellern. "Alles, was in den Blumenhallen zu sehen war, ist Eigentum der Aussteller", betont Faas. Und es wird von diesen jetzt auch wieder mitgenommen. Obst und Gemüse, das dort ebenfalls zu bewundern war, wurde, soweit noch genießbar, an den Verein Koblenzer Tafel übergeben. Ebenso ist die Buga-GmbH auch mit den Lebensmitteln verfahren, die auf den Ausstellungsflächen auf dem Festungsplateau angebaut worden sind. Auch diese wurden der sozialen Einrichtung zur Verfügung gestellt.

    Doch es bleibt schon noch einiges, was auf Schnäppchenjäger wartet. Rosenbeete werden abgebaut, Stauden ausgegraben. Diese wird es dann zum Beispiel in Kisten zum Kauf geben. Ein Stückchen Buga für den heimischen Garten. Klar ist aber: Einen Käufer soll nur noch das Grün finden, das es noch wert ist. Der Großteil des Sommerflors etwa hat nämlich die ersten fröstelnden Nächte nicht gut überstanden und wird auf dem Müll landen.

    Mehr Bilder vom Aufräumen unter www.rhein-zeitung.de

    Von unserem Koblenzer Redaktionsleiter Ingo Schneider

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