Archivierter Artikel vom 24.10.2011, 11:15 Uhr

Die größten Waffenexporteure

Das internationale Friedensforschungsinstitut Sipri in Stockholm führt in einem jährlichen Bericht Statistik über die weltweiten Waffengeschäfte der Nationen.

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Der Eurofighter.
Der Eurofighter.
Foto: picture alliance / dpa

Das internationale Friedensforschungsinstitut Sipri in Stockholm führt in einem jährlichen Bericht Statistik über die weltweiten Waffengeschäfte der Nationen. Daraus geht hervor:

Fast ein Drittel aller Waffenexporte entfällt auf die Vereinigten Staaten von Amerika (30 Prozent). Der größte Teil dieser Exporte geht an den Bündnispartner Südkorea. Rund ein Zehntel (9 Prozent) wird nach Australien verkauft. Weitere 8 Prozent gehen in der Vereinigten Arabischen Emirate am Persischen Golf. Deutlich hinter den USA rangiert Russland mit rund einem Viertel des weltweiten Waffenhandels (23 Prozent). Moskau verkauft vor allem an Indien (33 Prozent), an China (23 Prozent) und in Nordafrika an Algerien (13 Prozent).

Deutschland ist für rund 11 Prozent des globalen Waffenhandels verantwortlich. Hauptabnehmer ist Griechenland mit 15 Prozent. Dahinter liegen Südafrika (11 Prozent) und die Türkei (10 Prozent).

Frankreich – als viertgrößter Waffenlieferant (7 Prozent) – verkauft vor allem an Singapur (23 Prozent), die Emirate (16 Prozent) und Griechenland (12 Prozent).

Großbritannien (4 Prozent) beliefert mit 23 Prozent in erster Linie die USA. Danach folgt das Königreich Saudi-Arabien (19 Prozent), das zuletzt Truppen in den Nachbarstaat Bahrain schickte, um dort die Aufstände niederzuschlagen. Als ehemalige Kronkolonie pflegt Indien mit 10 Prozent enge Beziehungen zu London.