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Streit um das Friedensmuseum Brücke von Remagen

Ohne Remagens Alt-Bürgermeister Hans Peter Kürten gäbe es wohl kaum ein Museum im linksrheinischen Brückenkopf der ehemaligen Ludendorff-Brücke. Er hatte 1978 die Idee, aus den Steinen der Brückenpfeiler, die noch im Rhein standen, kleine Gedenkobjekte zu verkaufen: der finanzielle Grundstein für das Friedensmuseum. Am 7.

März 1980 wurde die Dauerausstellung zur Brücke und den ehemaligen Kriegsgefangenenlagern in Remagen und Sinzig eröffnet. Die Trägerschaft übernahm am 14. Januar 1981 der Verein Friedensmuseum Brücke von Remagen. Sein Vorsitzender auf Lebenszeit ist Hans Peter Kürten. Doch der mittlerweile 89-Jährige sieht sich nicht mehr in der Lage, den Verein zu führen. Sein Wunsch: Die Stadt soll alles übernehmen. Im Verein tobt nun ein – auch gerichtlich ausgetragener – erbitterter Streit, ob dem Wunsch Kürtens entsprochen wird oder ein neuer Vorstand weitermacht. Das Ende ist noch offen. ckk

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