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Nürburgring

Spaziergang durch die Geschichte des Motorsports: Berühmte Fahrer und Fahrzeuge

Altertümliche Gefährte aus den Anfangstagen der Automobilgeschichte, die berühmten Rennfahrzeuge und Serien der vergangenen Jahrzehnte, spannende Rennen auf der Grand-Prix-Strecke und sogar Fahrten durch die legendäre „Grüne Hölle“.

In zwei Worten: Motorsport pur. Das alles waren die Zutaten, die den 46. Oldtimer Grand-Prix des Automobilclubs von Deutschland am Wochenende von Freitag bis Sonntag auf dem Nürburgring wieder einmal zu einem Mekka der Motorsportfans und ihrer Familien werden lies.

Vor 35 Jahren fand das letzte 1000-km-Rennen auf der Nordschleife statt. Im Training zu diesem Rennen fuhr Stefan Bellof am 28. Mai 1983 die bis vor wenigen Monaten schnellste Rundenzeit auf dem Eifelkurs. Mit 6:11,13 Minuten schaffte er die bis dahin einzig jemals gefahrene Runde mit einem Schnitt von über 200 km/h – natürlich in einem Porsche. 20 Jahre vor der Rekordfahrt, also 1963 hatte Porsche bereits den ersten 911er auf den Markt gebracht. Weitere 30 Jahre später, im Jahr 1993 folgte der Porsche 964.

Das alles war Anlass genug, einen Teil der Ausstellungsfläche in der Mercedes-Arena gegenüber der Mercedes-Tribüne geradezu mit über 500 Porsche-Fahrzeugen aller Altersklassen zu überschwemmen. Da schlug das Herz von so manch Autofan erheblich schneller, denn wer hätte nicht irgendwann einmal in seinem Leben ein solches Gefährt in der Garage, wie aktuell zum Beispiel den nagelneuen Porsche Carrera C. Wer gern die Wahl hat, der konnte auch von einem BMW, Alfa Romeo oder Maserati träumen. Diese Fahrzeuge standen gleich nebenan. Das war allerdings kaum ein Programmpunkt für Familien mit Kindern. Diese hatten mehr Freude an den zahlreichen Rennen auf der Grand-Prix-Piste. Ob da die kleinen Formel Junior Fahrzeuge über die Piste surrten, die Boliden der Deutschen Rennsport-Meisterschaften von 1972 bis 1981 oder die zweisitzigen Rennwagen und GT 1960/61 der Le-Mans-Serie ins Rennen gingen, immer war Spannung verbunden mit Nostalgie zu spüren.

Die Ruhe der ganz alten Fahrzeuge im Historischen Fahrerlager wurde nicht durch ein Rennen gestört. Sie sind teilweise viel zu alt und zu wertvoll, um noch bei einem Rennen aufs Spiel gesetzt zu werden. Für sie gab es gemütlichere Ausfahrten zu Plätzen, die so recht für ein Foto geeignet sind. Klar, dass sich auch jede Menge Prominenz aus der Reihe der bekannten Rennfahrer einfand um etwas für das Image zu tun. Wer Glück hatte, konnte sogar ein Autogramm erhaschen.

tar

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