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    Bernd und Soy verlieren ihre Trainerjobs

    Gleich zwei Übungsleiter mussten an diesem Wochenende ihren Posten räumen. Der Bezirksliga-Trainerstuhl wurde für Benedikt Bernd und Ekrem Soy zum viel beschriebenen Schleudersitz. Bernd erwischte es am Sonntagmorgen. Der SV Medard hatte sich entschieden, vor dem Duell mit der SG Alsenztal einen letzten Reizpunkt zu setzen. Bei den Fußballern kam die Botschaft an. Der SVM gewann mit 2:1. Soy, in seiner Berliner Heimat "Ecki der Aufsteiger" genannt, sollte Vizemeister Karadeniz Bad Kreuznach gemeinsam mit Beytullah Kurtoglu in die Landesliga führen. Nach Kurtoglu ist nun auch für Soy Schluss im Salinental. Die genauen Gründe hierfür bleiben unbekannt. Am Saisonende wird sich bekanntermaßen auch Jörg Marcinkowski vom VfR Baumholder verabschieden - nicht ganz freiwillig. Die Chancen stehen gut, dass er das immerhin als Meistercoach tun kann. Der VfR zieht weiter souverän seine Bahnen. Am unteren Tabellenende gab es eine erste Entscheidung: Der FC Hohl Idar-Oberstein ist rechnerisch abgestiegen. "Das tut uns nicht mehr weh", sagte Chef Stefan Worst.

    So leicht kommst du nicht davon: Ein Spieler des VfL Simmertal (weiße Hose) hüpft über Marcel Filomelas Grätsche. Filomelas SGE-Teamkollege Daniel Gilles hat die Verfolgung aber bereits aufgenommen.  Foto: Manfred Greber
    So leicht kommst du nicht davon: Ein Spieler des VfL Simmertal (weiße Hose) hüpft über Marcel Filomelas Grätsche. Filomelas SGE-Teamkollege Daniel Gilles hat die Verfolgung aber bereits aufgenommen.
    Foto: Manfred Greber

    VfL Simmertal - SG Eintracht Bad Kreuznach 1:3 (0:1). "Im Gegensatz zu den vergangenen Spielen war das wirklich eine verdiente Niederlage", sagte VfL-Trainer Erhard Geiß. Seine Mannschaft betrieb viel Aufwand - speziell in der Balleroberung. Hatten die Simmertaler das Spielgerät, verschenkten sie es aber viel zu schnell wieder. Eine clevere Mannschaft wie die SGE nutzt das natürlich. Brian Huth stand beim 1:0 (41.) in abseitsverdächtiger Position. Ihn kümmerte das aber nicht, und er knipste eiskalt. Philipp Brendel baute den Vorsprung direkt nach Wiederanpfiff aus (50.). Ricardo Ridder konnte noch einmal per Freistoß verkürzen (62.). Doch René Mecking stellte den alten Abstand wieder her. Später vergab Tim Hein frei stehend vor dem Eintracht-Tor. Coach Geiß hofft nun auf die nächsten Partien gegen die direkten Konkurrenten im Abstiegskampf. Optimistische Ansage: "Wir haben noch sechs Schuss."

    TuS Mörschied - VfR Baumholder 1:2 (0:1). Der TuS schnupperte lange an einem Bonuspunkt gegen den Tabellenführer. "Und der wäre meiner Ansicht nach auch verdient gewesen", sagte Abteilungsleiter Rainer Becker. Die Partie beschrieb er als insgesamt "intensiv". Letztlich holte der VfR die drei Punkte, weil er im Abschluss besser agierte. Genau genommen trifft das nur auf Jan Eisenhut zu, der beide Treffer markierte (45., 78.). Das 1:1 hatte Björn Schwarz erzielt (56.).

    SV Winterbach - FSV Bretzenheim 0:3 (0:1). Der SV konnte nur eine Rumpftruppe aufs Feld schicken. Neben den Langzeitverletzten fielen kurzfristig die Kunz-Brüder und Claudius Dominiak aus. Trotzdem verkaufte sich der SVW teuer. Der FSV entschied die Partie aber mit seiner individuellen Klasse. Sebastian Wald hatte nach fünf Minuten per Fernschuss das 1:0 markiert. Spielertrainer Alan Zimmermann legte spät nach - und das gleich doppelt. Zunächst versenkte er einen Foulelfmeter (80.). Später schnippelte er einen Freistoß in die Maschen. "Die Tore haben das Spiel ein bisschen auf den Kopf gestellt", fand der SVW-Vorsitzende Hartmut Kessel. "Das war gegen den Spielverlauf."

    TuS Roxheim - FC Brücken 1:4 (1:0). Der TuS verspielte abermals eine Führung. Wieder war es Toptorschütze Serdar Yildiz, der zum 1:0 netzte. Die Gäste drehten das Spiel in Durchgang zwei. Spielertrainer Christoph Dinges (50.) egalisierte den Spielstand. Johannes Birtel (70.) und Pascal Geibel (75., Foulelfmeter) sorgten per Doppelschlag für eine deutliche Führung. Dinges erhöhte noch zum 4:1-Endstand. Die Roxheimer waren zu diesem Zeitpunkt bereits dezimiert. Ein Spieler hatte die Ampelkarte gesehen (77.).

    SV Medard - SG Alsenztal 2:1 (0:0). Der Spieltag begann beim SVM früher als gewohnt. Schon am Morgen zogen die Verantwortlichen Konsequenzen aus der bedrohlichen Lage des Klubs. Trainer Benedikt Bernd wurde entlassen. "Das ist ungewöhnlich", gestand der SVM-Vorsitzende Bernd Deutschler. "Wir haben uns aber gezwungen gefühlt. Der Erfolg gibt uns nun auch recht." Dank Toren von Artur Mager (50.) und Patrick Schunck (70.) holte der SVM einen ganz wichtigen Heimsieg. "Die Tür war einen Spalt offen. Jetzt gibt es noch ein wenig Hoffnung auf ein Wunder", sagte Deutschler. Das Training wird bis zum Saisonende von Kotrainer Dominik Schunck geleitet.

    Karadeniz Bad Kreuznach - SG Disibodenberg 3:2 (2:0). Karadeniz hat in der laufenden Saison schon den zweiten Trainer zerschlissen. Am Samstag trennten sich der Vizemeister und Ekrem Soy. Soy war erst in der Winterpause zum Klub gestoßen. "Es hat zwischen Mannschaft und Trainer einfach nicht gepasst", wählte Routinier Serkan Kural eine übliche Begründung in solchen Situationen. Die Gründe bleiben intern - genau wie die Übergangslösung. Cihan Ceylan, Yasin Senel und Kural selbst coachen das Team bis zum Rundenende. Gestern trafen Bahri Bayir (20.), Burak Tasci (40.) und erneut Bayir (80.) für den türkischen Klub. Auf Seiten der Gäste war Benjamin Schmell (55., 70., HEM) erfolgreich. Die Platzherren verschossen zwei Strafstöße. Ceylan (50.) und Ali Az Taife (19.) scheiterten.

    FC Hohl Idar-Oberstein - SG Guldental 0:1 (0:1). Wie wichtig Lars Flommersfeld für die SGG ist, zeigte er auch auf Finsterheck. Sein Tor (23.) bescherte den Gästen einen schmeichelhaften Sieg über den FC Hohl. Der hatte diesmal eine gute Truppe auf dem Feld. "Wir wussten, dass wir diesmal bezirksligatauglich sein würden", sagte FC-Chef Stefan Worst. "So gut hatte ich uns aber nicht erwartet." Worst räumte ein, dass Guldental auch mehrere Chancen zum 2:0 hatte. Doch auch sein FC ließ mehrere Gelegenheiten verstreichen. "Ich habe den ein oder anderen Strafstoß für uns gesehen", sagte Worst. "Der Schiedsrichter wohl nicht."

    VfL Rüdesheim - TSV Langenlonsheim/Laubenheim 1:1 (0:1). Das Derby erinnerte in den ersten 70 Minuten stark an Sommerfußball - bei niedrigeren Temperaturen. Richtiger Zug zum Tor kam selten auf. Beide Mannschaften übten sich in Mittelfeldgeplänkel. Der TSV ging trotzdem in Führung. Matthias Ginzel netzte zum 1:0 (27.). Der VfL brauchte bis zur 70. Minute für den Ausgleich. Nach Ceryhun Kültürs Treffer nahm das Spiel aber ordentlich Fahrt auf. "Dann waren auch Chancen für ein 3:3 oder 4:4 da", erzählte VfL-Abteilungsleiter Manfred Lunkenheimer. Carsten Zillmann

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