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Als die Verfolgung eines RAF-Autos unglaublichen Stress auslöste

Die erste Festnahme, die Verfolgung eines Autos mit RAF-Bezug: Das sind die beiden Fälle, die Gerd Mainzer (61) am ehesten in Erinnerung geblieben sind aus seiner Jahrzehnte langen Arbeit bei der Polizei. Dabei war die Festnahme von drei Jugendlichen weniger spektakulär. Die Verfolgung des Autos in der RAF-Zeit war es schon und hat damals „einen unglaublichen Stress verursacht“, wie Mainzer noch heute weiß.

Der neue Leiter der Außenstelle des Weißen Rings kommt ursprünglich aus Walporzheim und lebt in Königswinter. Er ist Ende September 2017 pensioniert worden. Neben der Arbeit als Opferschützer übt er weitere Ehrenämter aus: Er hat sich einst bei einem offenen Schulträger engagiert (2004 bis 2011), ist Vorsitzender eines Musikvereins, in der Kirche aktiv und Stadtbeauftragter der Malteser in Bonn. Gerd Mainzer sagt: „Ich möchte die Gesellschaft mitgestalten und etwas für die Jugend tun. Vereine sind da ein guter Andockpunkt, um präventiv wirken zu können.“ jl

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