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Oberwinter wirft die TuS Koblenz raus

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Der TuS Oberwinter (grüne Trikots) war gestern im Duell mit Regionalligist TuS Koblenz obenauf. Der Bezirksligist bezwang den Regionalligisten mit 2:0 und steht in der dritten Rheinlandpokal-Runde.
Foto: Vollrath
Der TuS Oberwinter (grüne Trikots) war gestern im Duell mit Regionalligist TuS Koblenz obenauf. Der Bezirksligist bezwang den Regionalligisten mit 2:0 und steht in der dritten Rheinlandpokal-Runde.
Foto: Vollrath – c

Die recht frühe Führung sollte Oberwinter in die Karten spielen. Nach einem Foul an Patrick Melcher schnappte sich Janusz Szlinkiert den Ball und brachte ihn per Freistoß aus der Nähe des Mittelkreises vor das Koblenzer Gehäuse. Gästetorwart Dieter Paucken verschätzte sich, Ruthsch stand goldrichtig und drückte das Spielgerät aus kurzer Distanz zum 1:0 für Oberwinter in die Maschen (19.).

Regionalligist Koblenz, der sich zwei Tage vor dem Pokalspiel von seinem Trainer Michael Dämgen getrennt und Co-Trainer Evangelos Nessos in Oberwinter zur Interimslösung auserkoren hatte, zeigte in der ersten halben Stunde vor 520 Zuschauern kaum Konstruktives. Oberwinter machte die Räume geschickt zu, streute das eine oder andere Foul im Mittelfeld ein und störte so den Spielfluss des ehemaligen Zweitligisten empfindlich. Gefährlich wurde es für Oberwinters Schlussmann Benjamin Kauert zunächst nur einmal, als der frühere Mayener Rheinlandligaspieler Kevin Lahn mit einem Schlenzer scheiterte. Erst in den letzten Minuten des ersten Durchgangs gelang der TuS Koblenz etwas mehr. Anel Dzaka traf aus dem Gewühl heraus aus elf Metern nur die Unterkante der Latte (34.) und platzierte einen Kopfball aus aussichtsreicher Position etwas später nur knapp über Kauerts Gehäuse (35.). Eine gute Chance hatte der Koblenzer Neuzugang Dimitrios Ferfelis noch vor dem Seitenwechsel, sein Schuss strich aber ebenfalls über die Latte (38).

Nach der Pause berannte die TuS Koblenz – den Spielern des Regionalligisten war die Angst vor der Blamage von Minute zu Minute deutlicher anzumerken – zunehmend planloser das Oberwinterer Tor, kam aber kaum noch zu Torgelegenheiten. Der TuS Oberwinter verteidigte die knappe Führung mit Herzblut und krönte einen tollen Abend in der Nachspielzeit, als Khedhairia , Neuzugang aus Friesdorf, einen Konter zum umjubelten 2:0-Endstand abschloss.

Oberwinters Trainer Lopez meinte: "Wir haben sehr diszipliniert gespielt und wenig zugelassen. Natürlich war ein Klassenunterschied zu sehen, aber wir haben wenig zugelassen."

Von unseren Redakteuren

Marcus Pauly und

Martin Wiech

Regionalsport Mitte
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