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Kerstin Reckenthäler: DM-Titel als Spielerin und als Trainerin

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Kerstin Reckenthäler ist 30 Jahre alt und dürfte damit eine der Jüngsten sein, die als Trainerin einer Handballmannschaft den DM-Titel einstrich. Der zweite in ihrer sportlichen Karriere. Bereits 2003 durfte sie den Cup mit dem DJK/MJC Trier – ihr Vater war zu jener Zeit Co-Trainer – in die Höhe strecken, damals allerdings noch als Spielerin. Zwei Jahre später folgte für die ehemalige Nationalspielerin – Reckenthäler absolvierte insgesamt 18 Spiele für die deutsche A-Nationalmannschaft – noch die Vizemeisterschaft mit den Trierer Miezen. Doch es war auch jenes Jahr, in dem sie ihre Laufbahn als Spielerin im jungen Alter von 23 Jahren beenden musste. Eine Knieverletzung zwang sie zu diesem Schritt.

In dieser Phase reifte jedoch der Entschluss, den Weg als Trainerin einzuschlagen und so dem Handballsport verbunden zu bleiben. Sie absolvierte die B-Lizenz und trainierte nach kurzer Zeit bereits in Rheinland-Pfalz die Landesauswahl, aber auch den Trierer DHB-Stützpunkt. Seit Januar 2011 verstärkte die Lehrerin für Sport und Religion das Trainerteam des TSV Bayer Leverkusen im Nachwuchsbereich. Bereits 16 Monate danach krönte sie ihr Engagement mit dem zweiten Deutschen Meistertitel ihrer Karriere. Dafür musste sich ihr Team im Final Four gegen die beiden Mitstreiter Buxtehuder SV und HSG Blomberg-Lippe durchsetzen. Keine einfache Aufgabe, wie Vater Reckenthäler schilderte: "Die beiden Teams waren schon favorisiert auf den Meistertitel." Während Leverkusen im Halbfinale den Gastgeber Buxtehuder noch mit einem deutlichen 28:19 ausschaltete, entwickelte sich im Endspiel ein Handball-Krimi. Zwar trumpfte Leverkusen im ersten Abschnitt auf (18:12), bekam im zweiten Durchgang aber mehr Gegenwind. Vor allem Blombergs Rückraumreihe drückte immer stärker, zudem punktete der Gegner über die Flügel. Beim 26:25 war der Vorsprung der TSV-Mädels auf nur noch ein Tor zusammengeschmolzen. Doch diesen verteidigte das Team von Kerstin Reckenthäler bis zum Schlusspfiff vehement und ging am Ende mit 28:27 als verdienter Sieger und neuer Deutscher Meister vom Feld. Robert Eifler

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