40.000
  • Startseite
  • » Sport
  • » Regionalsport
  • » Volleyball
  • » Mittelrhein
  • » VC Neuwied
  • » VC Neuwied wahrt seinen Heimnimbus
  • Aus unserem Archiv

    NeuwiedVC Neuwied wahrt seinen Heimnimbus

    Erfurt hat es nicht geschafft, auch Sonthofen, Dresden, Holz, Vilsbiburg II und Stuttgart II haben es ohne Erfolg versucht. Und am Samstagabend scheiterte nun die Mannschaft der TG Bad Soden daran, den Volleyballerinnen des VC Neuwied in der 2. Bundesliga Süd die erste Heimniederlage zuzufügen.

    Diese Botschaft ist deutlich: "Ihr kommt hier nicht durch", signalisieren die Neuwiederinnen Lea Schäbitz (von links), Livia Krucovska und Lilli Werscheck den Spielerinnen der TG Bad Soden.  Foto: Jörg Niebergall
    Diese Botschaft ist deutlich: "Ihr kommt hier nicht durch", signalisieren die Neuwiederinnen Lea Schäbitz (von links), Livia Krucovska und Lilli Werscheck den Spielerinnen der TG Bad Soden.
    Foto: Jörg Niebergall

    Die Mannschaft des Aufsteigers aus der Deichstadt siegte auch im siebten Spiel vor eigenem Publikum in der zweithöchsten deutschen Spielklasse. Nach 84 Minuten Spielzeit hieß es verdient 3:0 (25:15, 25:20, 25:19) für das Team von VCN-Trainer Milan Kocian.

    "Wir sind überhaupt nicht ins Spiel gekommen und haben viel zu wenig Druck auf den Gegner gemacht", bemängelte der Gästetrainer Torsten Spiller nach der Partie. Und Kocian verriet, dass genau das die Taktik war, die er seinen Spielerinnen mit auf den Weg gegeben hatte - Bad Soden nicht zu seinem Spiel finden zu lassen. "Die TG hat viele knappe Spiele gehabt. Das zeigt, wenn die Mannschaft ins Spiel kommt, ist sie auch nur schwer zu schlagen. Das wussten wir und haben mit viel Risiko aufgeschlagen."

    Da bei den mit viel Risiko servierten Angaben die Gefahr von verschlagenen Bällen stark anstieg, summierten sich bei Neuwied im Spielverlauf insgesamt zehn Punkte, die die TG gutgeschrieben bekam, acht davon allein bis zum Stand von 10:10 im zweiten Satz.

    Weil die Deichstadtvolleys jedoch im Block und vor allem in der Abwehr sehr gute Arbeit verrichteten, geriet der klare Erfolg über die gesamte Spielzeit nie ernsthaft in Gefahr. "Wir waren in der Abwehr heute gut und haben außerdem sehr gut geblockt", lobte Kocian sein Team. Als Stabilisator erwies sich in der Annahme und Abwehr Laura Hammes, die zuletzt in Erfurt fehlte und von Kocian als Libera aufgeboten worden war. Bad Sodens Trainer Spiller erkannte neidlos an: "Neuwied macht in der Abwehr keine Fehler."

    Welche Bälle die VCN-Mädels im Spielverlauf mit teilweise akrobatischen Einlagen und fantastischen Reaktionen retteten und oft genug daraus noch erfolgreiche Angriffe inszenierten, das war schon allein das Eintrittsgeld wert. Besonders positiv fiel die groß gewachsene Neuwiederin Sarah Kamarah in der Defensive auf. Kommentar vom Hallensprecher nach einer unfassbaren Abwehraktion der 1,85 Meter großen VCN-Spielerin: "Da sieht man mal, wie beweglich auch eine Mittelblockerin sein kann."

    Auch die Gäste aus dem Taunus zeigten in der Abwehr starke Aktionen. Doch das allein reicht nicht", sagte Spiller. Warum die Gastgeberinnen fast ausnahmslos alle langen Ballwechsel zu Punktgewinnen nutzten, erklärte er so: "Es nutzt nichts, wenn wir nach abgewehrten Bällen nicht mutig und zielstrebig angreifen."

    Es war am Ende aber auch die größere individuelle Klasse der Heimmannschaft, die den Ausschlag für den siebten Heimsieg im siebten Heimspiel für den VC Neuwied brachte. In der Schlussphase des dritten Satz dokumentierte Neuwieds Zuspielerin Simona Lukacova dies mit ihrer immensen Stärke in der Blockabwehr. Zunächst sicherte die 23-jährige Slowakin den Blockpunkt zum 20:16. Kurz darauf schlug Bad Sodens Julia Osterloh den Ball am von Lukacova positionierten Block vorbei longline ins Aus - 21:16. Auch den nächsten Punkt blockte Neuwieds Nummer 11 sehenswert zum 22:16 ins Bad Sodener Feld. Und als die Gäste im nächsten Versuch erneut über links angriffen, stand der Lukacova-Block. Die Konsequenz: Eine Bad Sodener Spielerin schlug hoch über ihre Hände, und den Ball weit ins Aus - 23:16. Kurz darauf war die Begegnung gelaufen.

    VC Neuwied: Lea Schäbitz, Mitrengova, Krucovska, Maasewerd, Lukacova, Kamarah, Häger, Laura Hammes, Jana Schäbitz, Werscheck, Neumann.

    TG Bad Soden: Oleaszewska, Garski, Schultz, Muschter, Kunstmann, Hinrichsen, Osterloh, Buchweitz, Graf, Lehmann, Beigel.

    Schiedsrichter: Birgit Wahl (Saarbrücken) und Jochen Röder (Losheim/Saar).

    Zuschauer: 220.

    Spielfilm, 1. Satz: 3:0, 5:2, 5:5, 8:6, 10:7, 14:8, 16:10, 18:15, 25:15 (23 Minuten). 2. Satz: 0:1, 2:4, 4:6, 7:9, 10:10, 13:13, 16:13, 16:16, 17:18, 21:18, 22:20, 25:20 (24 Minuten). 3. Satz: 4:0, 6:1, 12:3, 15:6, 15:11, 18:13, 18:16, 23:16, 25:19 (37 Minuten).

    Von unserem Redakteur Christoph Hansen

    VC Neuwied
    Meistgelesene Artikel
    Fußball Männer
    Fußball Frauen
    Neuzugang Yuko Aizawa (links; rechts kommt Mitspielerin Angelika Weber einen Schritt zu spät) steuerte zwei Treffer für den SC 13 zum 4:0-Sieg gegen den MSV Duisburg II bei. Foto: Vollrath

    im Rheinland

    - Westerwald

    - Mittelrhein/Mosel

    - Rhein-Lahn

    im Südwesten

     späten Heiligabend? In welcher Kneipe feiert es sich nach der Bescherung besonders gut?Wohin am späten Heiligabend? In welcher Kneipe feiert es sich nach der Bescherung besonders gut?

    Fußball Mix
    Kapitän Tim Schulz (links) bemühte sich mit seinen Betzdorfer Mitspielern zwar, doch auch gegen Elversberg reichte es am Ende nicht.

    Jugendfußball

    - im Rheinland

    - im Südwesten

    Fußballpokale

    Hallenfußball

     späten Heiligabend? In welcher Kneipe feiert es sich nach der Bescherung besonders gut?Wohin am späten Heiligabend? In welcher Kneipe feiert es sich nach der Bescherung besonders gut?

    Regionalsport Mix
    Sport-Lokalteile
    wissenlinz,neuwiedremagenmontabaurandernach,mayenkoblenzdiezbademszellsimmernbirkenfeldkirn,badsobernheim,meisenheimbadkreuznach