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    NeuwiedVC Neuwied bejubelt 3:0-Sieg gegen Erfurt

    Die Volleyballerinnen des Aufsteigers VC Neuwied sind gleich nach ihrem ersten Heimspiel in der 2. Bundesliga Süd angekommen. Nachdem das Team von VCN-Trainer Milan Kocian schon in seinen ersten beiden Saisonspielen auswärts mit vier Punkten aus den Spielen bei den Zweitvertretungen in Vilsbiburg (2:3) und Stuttgart (3:0) für Furore gesorgt hatte, setzten die Deichstadtvolleys am Samstagabend gegen das in der 2. Liga etablierte SWE Volley-Team Erfurt ein dickes Ausrufezeichen: Mit 3:0 (25:22, 25:21, 25:21) schickten die Neuwiederinnen den bisherigen Tabellenführer geschlagen auf die Heimreise - 250 Zuschauer feierten ihre Mannschaft mit lang anhaltendem Applaus für die couragierte Leistung.

    Von Erwartungen war rund ums Spiel in der Sporthalle des Rhein-Weid-Gymnasiums an diesem Abend häufig die Rede. "Ehrlich, ich war skeptisch, ob der VC Neuwied es schafft, die Anforderungen zu stemmen, die die 2. Bundesliga erfordert. Ich habe das Potenzial in unserem kleinen Verein nicht gesehen", sagte Kocian nach der Partie. "Ich muss den Verantwortlichen ein großes Kompliment machen für das, was sie hier geschaffen haben."

    Neuwieds Spielführerin Laura Hammes, die im ersten Satz bei einem 12:16-Rückstand eingewechselt wurde, um die bis dahin wacklige Annahme ihrer Mannschaft zu stabilisieren, sah den Teamgeist als Hauptgrund für die Erfolge im bisherigen Saisonverlauf: "Wir haben eine ausgeglichene Mannschaft, die es versteht, gemeinsam zu kämpfen." Und ihre Erwartung für den weiteren Verlauf der Saison? "Vielleicht können wir uns irgendwo im Mittelfeld einreihen, mit Tendenz nach oben", hofft sie.

    So gut, dass seine Mannschaft in Neuwied klar verlieren würde, hatte Erfurts Trainer Heiko Herzberg den Neuling VCN vor dem Spiel nicht eingeschätzt. Nach dem Spiel sagte er: "Glückwunsch an Neuwied. Ich wusste, dass das nach unseren beiden Auftaktsiegen heute der erste richtige Prüfstein für uns werden würde. Dementsprechend konzentriert haben wir begonnen, Mitte des ersten Satzes aber unserer taktische Marschroute verlassen. Das war letztlich spielentscheidend."

    Im ersten Durchgang lag Neuwied zunächst mit 2:6, dann mit 5:9 und 12:16 hinten. Kocian: "Nach den ersten Bällen habe ich gedacht, gegen solch einen Gegner zu besteh, dafür sind wir noch nicht reif genug." Doch mit starker Feldabwehr und der sich von Minute zu Minute steigernden Außenangreiferin Diana Mitrengova, gegen die Erfurt kaum ein Mittel zur Abwehr fand, bissen sich die VCN-Mädels förmlich in ihren Gegner und ins Spiel hinein.

    Das Publikum ging mit, feuerte die Heimmannschaft immer wieder mit Beifall an. Jeder Punktgewinn wurde lautstark bejubelt. Gefallen am Spiel der Volleyballerinnen fanden nicht zuletzt die Eishockeyprofis des EHC Neuwied, die in halber Mannschaftsstärke und mit ihrem Trainerehepaar Veronika und Craig Streu unter den Zuschauern mitfieberten.

    Erfurt ließ nach dem verlorenen ersten Satz erwartungsgemäß nicht locker. Das Potenzial und die Möglichkeiten, das Spiel zu drehen, hatten die Gäste zweifelsohne, doch Neuwied reagierte besonders in den kniffligen Situationen, so beim 19:19 nach 17:13-Führung im zweiten Satz und als Erfurt nach 9:16 und 14:20 im dritten Durchgang noch auf 20:22 herankam, ruhig und entschlossen. Es nutzte den Gästen nichts mehr, wenig später feierte der VCN seinen kaum erhofften, klaren 3:0-Heimspiel-Premierenerfolg in der 2. Bundesliga. Mitrengova hatte sich im entscheidenden Satz in einem wahren Spielrausch geschmettert. Zehn der 25 Punkte machte der 24-jährige slowakische Neuzugang des VCN allein und wurde zu Recht zur Spielerin des Spiels gekürt.

    VC Neuwied: Lea Schäbitz, Mitrengova, Krucovska, Maasewerd, Lukacova, Kamarah, Häger, Laura Hammes, Werscheck, Neumann, Jana Schäbitz, Inga Hammes, Prange de Oliveira.

    SWE-Volleys Erfurt: Hetmann, Herz, Claaßen, Stautz, Reinisch, Skayhan, Franke, Messer, Snider, Belitz.

    Schiedsrichter: Lutz Kasper (Mayen-Kürrenberg), Björn Sauer (Altenkirchen). - Zuschauer: 250.

    Spielfilm - 1. Satz: 2:2, 2:6, 4:8, 12:16, 16:16, 18:18, 20:18, 21:21, 22:22, 25:22. 2. Satz: 3:0, 3:4, 5:5, 8:7, 11:10, 13:12, 17:13, 19:16, 19:19, 23:19, 25:21. 3. Satz: 2:2, 4:4, 6:7,16:9, 19:14, 22:16, 22:20, 25:21.

    Von unserem Redakteur Christoph Hansen

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