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    OffenburgDeichstadtvolleys rutschen ins Mittelfeld ab - 0:3 beim Meister in Offenburg

    Volleyball-Zweitligist VC Neuwied ist zum zweiten Mal hintereinander geschlagen worden. Beim amtierenden Zweitligameister, dem VC Printus Offenburg, unterlagen die Deichstadtvolleys deutlich mit 0:3 (19:25, 18:25, 19:25) und sind nach dem vierten Spieltag erst mal ins Mittelfeld der Zweiten Bundesliga Süd abgerutscht.

    Hatten bei der Niederlage in Offenburg nicht ihren besten Tag erwischt: die Zweitliga-Volleyballerinnen des VC Neuwied, von links Lea Schäbitz, Livia Krucowska, Jaroslava Smatanikova und im Hintergrund Sarah Kamarah.  Foto: Jörg Niebergall (Ar.)
    Hatten bei der Niederlage in Offenburg nicht ihren besten Tag erwischt: die Zweitliga-Volleyballerinnen des VC Neuwied, von links Lea Schäbitz, Livia Krucowska, Jaroslava Smatanikova und im Hintergrund Sarah Kamarah.
    Foto: Jörg Niebergall (Ar.)

    Als kurz nach 21 Uhr die Entscheidung in der Offenburger Nord-West-Halle gefallen war, fanden sich die Mädels von Trainer Milan Kocian im wahrsten Sinne des Wortes auf dem Boden der Tatsachen wieder. Niedergeschlagen wollten sie nur noch die Heimreise antreten. Nein, der Ortenaukreis am Rande des Schwarzwaldes war an diesem Tag keine Reise wert.

    Bei der Pressekonferenz brachte der Neuwieder Coach das Spiel kurz und knapp, wie es bei solchen Anlässen seine Art ist, auf den Punkt: " Die Fans haben super geklatscht, Offenburg hat super gespielt und verdient gewonnen." Und sein Team? Sicherlich kann der VCN mehr. Auch wenn die Neuwiederinnen nicht ihren besten Tag erwischt hatten, gewehrt haben sie sich in jeder Phase.

    Die ersten Sechs, die der Trainer aufs Parkett schickte, waren keine Überraschung. Die in der Vorbereitung auf ein solches Spiel üblichen Videoanalysen und der Test vor einigen Wochen, den die Mannschaften gegeneinander absolviert hatten, prägten die ersten Ballwechsel. Jeder versuchte, die Problemzonen des anderen für sich zu nutzen. Neuwied begann forsch und führte bis zum 11:8 vielversprechend.

    In der Folge drehte der VCO den Spieß vor allem dank enorm effektiver Angaben jedoch um. Die Neuwieder Annahme offenbarte Probleme, die Bälle kamen dadurch nicht mehr optimal ans Netz, und der Offenburger Block war meistens zur Stelle. Doch abhängen ließen die Deichstadtvolleys sich nicht. Bei 17:21 wechselte Kocian Jana Schäbitz für Jaroslava Smatanikova auf der Zuspielposition ein. Es brachte nichts, der Satz war weg.

    Satz zwei begann mit einem kuriosen Punkt für die später zur wertvollsten VCN-Spielerin gewählten Justyna Sachmacinska. Nach einer problematischen Abwehr brachte sie mit dem Rücken zum Netz den Ball gerade noch über die Kante, und zur Überraschung aller fiel der im gegnerischen Feld auf den Boden - die Basis für eine kurze Neuwieder Führung. Das war es aber auch. Starke Abwehrleistungen des Meisters zermürbten den VCN, der die überragende Zuspielerin der Gastgeberinnen Ricarda Zorn kaum in den Griff bekam.

    Nach dem Verlust des zweiten Satzes gab es eine zehnminütige Pause. Für den VCN Zeit zur Besinnung. Was würde Kocian seinen Mädels mitgeben? Er brachte Sabine Hoffmann ins Spiel, die sich gut einführte. Immer wieder angetrieben von Sarah Kamarah, die in Annahme und Angriff über weite Strecken überzeugte, strebte der VCN eine Wende an. Doch bei einem vermeintlich unsauberen Zuspiel von Smatanikova (bei 8:7 für den VCO) platzte Kocian der Kragen: "So eine Fehlentscheidung des Stuhlschiedsrichters kann ein Spiel knicken. Was bei uns als Foul abgepfiffen wurde, ließ er bei Offenburg mehrfach durchgehen."

    Auf Augenhöhe begegneten sich die beiden Mannschaften bis zum 16:14 für den Meister, der wenig später nach einer starken Serie von Angaben durch Tanja Paulin das bessere Ende für sich hatte.

    Die Gesamtspieldauer von 82 Minuten beweist, dass sich die Deichstadtvolleys nicht in die Niederlage ergeben hatten. Einer der fairen Offenburger Fans sprach das aus, was erkennbar war: "Ihr Neuwieder hattet heute nicht euren besten Tag." Bleibt für die mitgereisten Anhänger die Erkenntnis, dass es in dieser Liga nicht ausreicht, wenn die zweifelsfrei fähigen Spielerinnen nur ab und an ihr Potenzial ausspielen.

    VC Neuwied: Lea Schäbitz, Mitrengova, Krucowska, Jana Schäbitz, Hoffmann, Smatanikova, Laura Hammes, Sachmacinska, Kamarah, Landen.

    Schiedsrichter: Armin Springer (Oberderdingen) und Thomas Schäfer (Walzbachtal).

    Zuschauer: 350.

    Spielfilm, 1. Satz: 2:3, 5:7, 8:11, 15:14, 20:17, 23:18, 25:19. 2. Satz: 2:4, 5:4, 11:7, 14:8, 19:10, 22:16, 25:18. 3. Satz: 3:2, 6:5, 9:8, 12:12, 16:14, 19:14, 24:17, 25:19.

    Von unserem Mitarbeiter Jörg Linnig

    VC Neuwied
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