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    Neuwied

    Das Topteam prüft den stärksten Aufsteiger seit Jahren

    Wer hätte das gedacht? Die Volleyballerinnen des VC Neuwied fahren am letzten Hinrundenspieltag in der 2. Bundesliga Süd als Tabellendritter zum Spitzenspiel beim Tabellenführer VC Offenburg (Samstag, ab 19.30 Uhr, Sporthalle Nord-West in Offenburg). Dabei sind die Deichstadtvolleys erst seit dieser Saison Zweitligist. Als Aufsteiger hat sich das Team von Trainer Milan Kocian aber längst viel Respekt in der zweithöchsten deutschen Spielklasse verschafft. Längst ist die Mannschaft mehr als nur ein interessanter Farbtupfer aus einer Kleinstadt am Mittelrhein, die unter anderem in Konkurrenz zu Großstadtklubs aus Stuttgart, München, Leipzig und Dresden steht.

    Zu Hause haben die Deichstadtvolleys des VC Neuwied, hier Lena Maasewerd und Sarah Kamarah (von links) bei einem erfolgreichen Block, bislang in der 2. Bundesliga Süd nur Siege gefeiert. An diesem Samstag steht für den Tabellendritten beim Herbstmeister in Offenburg eine ganz besondere Aufgabe bevor. Foto: Jörg Niebergall
    Zu Hause haben die Deichstadtvolleys des VC Neuwied, hier Lena Maasewerd und Sarah Kamarah (von links) bei einem erfolgreichen Block, bislang in der 2. Bundesliga Süd nur Siege gefeiert. An diesem Samstag steht für den Tabellendritten beim Herbstmeister in Offenburg eine ganz besondere Aufgabe bevor.
    Foto: Jörg Niebergall

    Die Gefühlslage von Neuwieds Trainer Kocian vor diesem Topspiel ist zwiespältig. "Wir müssen aufgrund von Verletzungen momentan improvisieren. Und Improvisation macht mich nicht zufrieden. Die Vorbereitung für so ein Topspiel muss anders aussehen", sagt der 53-jährige einerseits. Und dennoch gibt sich der Slowake angriffslustig: "Meine Mannschaft hat eine gute Form. Das haben die ersten beiden Sätze gegen Holz eindrucksvoll gezeigt. Das war das Beste, was wir in dieser Saison bisher gespielt haben. Wir sind nicht der Favorit, aber wir werden auch in Offenburg um unsere Chance und um jeden Ball kämpfen."

    Anders als bei Neuwied, das definitiv weiterhin auf die beiden Mittelblockerinnen Inga Hammes und Lea Neumann verzichten muss, können die bereits als Herbstmeister feststehenden Gastgeberinnen nahezu aus dem Vollen schöpfen. Die Ex-Nationalspielerin Svenja Engelhardt (Außenangriff), die zuletzt aufgrund ihres Studiums pausiert hat, kehrt ins Team zurück. Ebenso ist Libera Hanna Frei wieder einsatzfähig. Einzig Katrin Kreuzer (Außenangriff) wird bei Offenburg verletzungsbedingt fehlen.

    Die Offenburgerinnen haben in dieser Saison zehn ihrer elf Spiele gewonnen. Die 29 Punkte auf dem Konto des Spitzenreiters sind genauso viele wie in der gesamten Saison 2014/2015. Kein Wunder, dass der VCO-Teammanager Florian Scheuer voller Vorfreude dem letzte Offenburger Heimspiel im Jahr 2015 entgegenfiebert. "Wir wollen den Fans ein tolles Heimspiel bieten und vor allem die erfolgreichste Hinrunde in der VCO-Geschichte feiern."

    Kocian erwartet "ein professionelles Event: "Es wird eine tolle Atmosphäre in einer gut gefüllten Halle herrschen. So eine Atmosphäre kann uns eigentlich nur zusätzlich pushen. Wir hatten in der Vorsaison in Sinsheim auch so ein Spiel - und haben es erfolgreich absolviert." Scheuer drückt den eingangs erwähnten Respekt vor dem VCN so aus: "Neuwied ist der stärkste Aufsteiger seit Jahren. Wir sind gewarnt."

    Von unserem Redakteur Christoph Hansen

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